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Shoo Shoo Ladies: Perfekte Bühnenshow

Wir befinden uns in Las Vegas in den 40er Jahren: Drei hüpfende, singende und von keinem Schicksalsschlag zu erschütternde Damen, die „Shoo Shoo Ladies“, sind gerade aus dem Knast von Sing- Sing entlassen worden. Nach einer aufregenden Wüstenwanderung finden sich die Gestrandeten im berüchtigten Pink Flamingo Hotel als Animierpüppchen wieder. Und hier fangen die Verwicklungen überhaupt erst an: Denn das Pink Flamingo gehört einem altbekannten Gangster und die dort veranstalteten Glücksspiele dienen nicht allein der Unterhaltung, sondern vielmehr der Geldwäsche. Doch die frechen Damen sind Komplikationen bereits aus früheren Erlebnissen gewohnt.

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Experimentierfeld für Künstler

Im Gespräch: Caroline Käding, Leiterin des Kunstvereins Freiburg.
Ihre Vorgängerin, Felicity Lunn, kündigte vorzeitig, da sie befürchtete, dass mit einem derart reduzierten Etat, wie er im Doppelhaushalt 2007/8 beschlossen wurde, der Kunstverein Freiburg zu einem „Provinzverein“ werden würde. Provinziell wirkt das Programm von Caroline Käding nicht, die seit dem 1. Oktober 2008 den Kunstverein Freiburg leitet. Am 27. März wird ihre erste Ausstellung „Nothing to say and I am saying it“ eröffnet, in der Werke der Künstler Markus Amm, Karla Black, Marieta Chirulescu, Ned Vena sowie Cerith Wyn Evans zu sehen sein werden. Caroline Käding, die in Erlangen und Berlin Kunstgeschichte studiert hat, arbeitete bereits für die Galerie Max Hetzler und den Sammler Heiner Bastian in Berlin, zuletzt war sie Kuratorin an der Kestnergesellschaft in Hannover, wo sie für Ausstellung mit Franz Ackermann, Bettina Rheims und Erik Bulatov, aber auch für die Schau „Made in Germany“ und „Back to Black“ verantwortlich war. Mit Caroline Käding sprach Annette Hoffmann über ihr Jahresprogramm, die Verortung des Freiburger Kunstvereins in der Stadt und über Kulturarbeit in Zeiten enger finanzieller Rahmenbedingungen.

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Wie im richtigen Leben

Nicht nur Schrittfolgen und Figuren – Tanzen bei vividanza
Ein heller, freundlicher Raum, ein geschmeidiger Holzboden, auf dem es sich auch gut barfuß tanzen lässt, wunderschöne Musik und mittendrin oder auch nur am Rande unauffällig beobachtend: Viviane Amann. Sie erklärt und zeigt geduldig, wo nötig übernimmt sie selbst für ein paar Takte die Führung, als Mann oder als Frau, und wer mit ihr tanzt, hat das Gefühl: „Wow, ich kann tanzen!“

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Poesie im Dachstuhl

Neue Arbeiten von Elisabeth Endres im Kunstverein Schallstadt.
Einfach nur „Block“ hat Elisabeth Endres ihre Werkserie übermalter Auktionskataloge genannt. Eine Lakonie, die sich in den aufgedruckten Mitteilungen wie „Ausstellung, Freitag, 2. bis 5. November 1928 von 10 bis 6 Uhr“ oder „Dienstag, 6. November 1928, Vormittag 10 Uhr“ wiederfindet. Was das Berliner Kunst-Auctions-Haus Rudolph Lepke hier ankündigt, war jedoch nicht irgendeine Versteigerung, sondern eine politische und ästhetische Kehrtwende. Mitte der 1920er Jahre trennte sich Russland von seiner zaristischen und großbürgerlichen Vergangenheit und verkaufte jene Kunstschätze, die man nicht für pädagogisch oder kunsthistorisch wertvoll hielt. Nicht nur Museumsbestände kamen im Ausland unter den Hammer, viele Bilder, Möbel und Gegenstände des Kunsthandwerks wurden enteignet und zu Devisen gemacht.

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Weite Welt ganz nah.

Im Gespräch: Tobias Hauser über das MUNDOlogia-Festival 2009
Die Welt ist in Freiburgs Zentrum gerückt: Vom 6.-8. Februar findet zum sechsten Mal die MUNDOlogia statt, das Dia-Festival zum Staunen und Träumen, zum Lernen und Nachdenken. Die Reisebilder aus aller Herren Länder werden in diesem Jahr erstmalig im Konzerthaus gezeigt. Durch die Dia-Vorträge international bekannter Foto-Journalisten hat sich die Veranstaltung im Bürgerhaus am Seepark einen Namen gemacht.

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