<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Kultur Joker</title>
	<atom:link href="http://www.kulturjoker.de/index.php/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.kulturjoker.de</link>
	<description>Freiburger Kultur- und Veranstaltungszeitung</description>
	<lastBuildDate>Fri, 27 Apr 2012 10:02:42 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.4</generator>
		<item>
		<title>„El Chapo“ – Drogenkrieg in Mexiko</title>
		<link>http://www.kulturjoker.de/index.php/1699/%e2%80%9eel-chapo%e2%80%9c-%e2%80%93-drogenkrieg-in-mexiko</link>
		<comments>http://www.kulturjoker.de/index.php/1699/%e2%80%9eel-chapo%e2%80%9c-%e2%80%93-drogenkrieg-in-mexiko#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 10:02:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kulturjoker.de/?p=1699</guid>
		<description><![CDATA[Im Gespräch: Der Journalist  Malcolm Beith über sein Buch „El Chapo“ Mexiko ist eines der gefährlichsten Länder für Journalisten. Zu diesem Schluss kommt die Organisation Reporter ohne Grenzen in ihrem Jahresbericht 2011. 69 Journalisten, die seit dem Jahr 2000 ermordet wurden, gehen auf das Konto der Drogenkartelle. Elf Reporter werden vermisst. Insgesamt forderte der Drogenkrieg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Gespräch: Der Journalist  Malcolm Beith über sein Buch „El Chapo“</strong><br />
<img src="http://www.kulturjoker.de/wp-content/uploads/2012/04/inti13351-300x248.jpg" alt="" title="inti13351" width="300" height="248" class="aligncenter size-medium wp-image-1701" /><br />
<strong>Mexiko ist eines der gefährlichsten Länder für Journalisten. Zu diesem Schluss kommt die Organisation Reporter ohne Grenzen in ihrem Jahresbericht 2011. 69 Journalisten, die seit dem Jahr 2000 ermordet wurden, gehen auf das Konto der Drogenkartelle. Elf Reporter werden vermisst. Insgesamt forderte der Drogenkrieg in Mexiko seit Ende 2006 rund 28.000 Opfer.<span id="more-1699"></span> Journalisten stehen zwischen allen Fronten: Sie stören die Drogenmafia sowie korrupte Polizisten und Politiker, die auf vielen Ebenen mit den Kartellen zusammenarbeiten. Der investigative Journalist Malcolm Beith berichtet in seinem 2011 erschienenen Buch „El Chapo“ über die Hintergründe. Olaf Neumann traf ihn an einem vermeintlich sicheren Ort – in Berlin.<br />
Kultur Joker: Mr. Beith, Sie arbeiten u.a. für Newsweek, die Times, die Sun und die Financial Times Gruppe. Was interessiert Sie am mexikanischen Drogenkrieg?<br />
Beith: Ich wollte herausfinden, was junge Menschen dazu bringt, mit Drogen zu handeln. Natürlich das Geld. Aber hätten sie auch andere Möglichkeiten? Ich habe von 2007 bis 2009 in Mexiko City gelebt. Für das Buch ging ich an die Fronten des Drogenkrieges: Sinaloa, Tijuana, Tamaulipas, Guadalajara. Ich wollte ein Gefühl dafür kriegen, was dort los ist. Mein Verlag sagte, ich solle mich auf keinen Fall in Gefahr begeben. An meinem ersten Wochenende in Mexiko beschloss ich, einfach ein bisschen in Michoacán rumzulaufen, das damals Zentrum des Drogenkrieges war, und kleinen Dealern Fragen zu stellen. Später fuhr ich nach Sinaloa, wo der Boss der Bosse El Chapo herkommt. In die Bezirkshauptstadt Badiraguato hatte sich bis dahin noch nie ein Journalist gewagt.<br />
Kultur Joker: Weshalb schreibt ausgerechnet ein Amerikaner über den mexikanischen Drogenkrieg?<br />
Beith: Der Vorteil ist, dass ich unvoreingenommen bin und mich deshalb eher auf die Fakten konzentrieren kann. Mexikaner würden darüber viel leidenschaftlicher schreiben, weil ihnen der Abstand fehlt. Außerdem riskiere ich viel weniger als ein mexikanischer Journalist. Für den wäre solch ein Buch lebensgefährlich. Für die Kartelle lohnt es sich nicht, mich zu entführen. Das würde nur die Aufmerksamkeit der amerikanischen Behörden auf sie lenken. Ich bin auch nicht so weit gegangen, dass ich Korruption unter Politikern in Sinaloa aufdecken wollte. Dann hätte man mich garantiert bedroht. Ich wollte eher beschreiben, was dort passiert, als etwas enthüllen. Das war für mich persönlich viel sicherer.<br />
Kultur Joker: In Mexiko sind seit 2000 fast 70 Journalisten ermordet worden. Warum riskieren Ihre Kollegen trotz allem ihr Leben?<br />
Beith: Das ist eine wirklich tragische Geschichte. Vor 15 Jahren gab es in Mexiko noch keine freie Presse. Heute hingegen ist theoretisch alles erlaubt, aber die Narcos beschneiden die Pressefreiheit wieder. Die Journalisten kämpfen für ein demokratisches Mexiko, deshalb hören sie mit ihrer Drogenberichterstattung nicht auf. Sie riskieren ihr Leben. Jeden Tag. Das ist furchtbar, aber es ist letztendlich richtig.<br />
Kultur Joker: Gab es dennoch gefährliche Situationen für Sie?<br />
Beith: Ein paar, ja. Aber ich will das nicht aufblasen. Einmal richteten Polizisten ihre Waffen auf mich und machten deutlich, dass sie durchaus auch abdrücken würden. Sie wirkten auf mich wie betrunkene Studenten mit Maschinenpistolen. Als Fremder fühlt man sich in Badiraguato sehr unbehaglich. Aber umgebracht hat man mich nicht. Ich denke, Chapo war über jeden meiner Schritte informiert. Wenn man dort mit Leuten spricht, muss man sehr vorsichtig sein. Man darf eine gewisse Grenze nicht überschreiten. Wer nicht über Chapo reden wollte, den habe ich auch nicht gedrängt. Um andere nicht zu gefährden, hatte ich meinen Notizblick nicht ständig gezückt. Es sollte so aussehen, als sei ich nur ein neugieriger Tourist. Auch würde ich niemals eine Waffe tragen. Das würde mich mehr gefährden als andere. Mit lokalen Journalisten habe ich nur ab und zu gearbeitet, so konnte ich freier sein und mein Handeln hatte weniger Auswirkungen.<br />
Kultur Joker: Am 19. Januar 2001 gelang Joaquín Guzmán alias El Chapo die Flucht aus dem Hochsicherheitsgefängnis von Puente Grande in einem Karren für die schmutzige Wäsche. Seither fehlt von Mexikos mächtigstem Drogenbaron jede Spur. Wie steht es um El Chapo heute?<br />
Beith: 2007 ging auf den Straßen das Gerücht um, Chapo sei am Ende. Das wollte ich genauer wissen. Also begann ich, mich intensiv mit seiner Lebensgeschichte zu beschäftigen. Bald wurde mir klar, dass er vielleicht alt geworden, aber noch sehr lebendig ist. Chapo hatte immer Verbündete, er hat Kriege geführt und stets die richtigen Entscheidungen getroffen, um zu überleben. In diesem Drogenkrieg wird er der letzte sein, der noch aufrecht steht. Keine Ahnung, ob das seinem Glück oder seinen analytischen Fähigkeiten zu verdanken ist. 2009 wurde in den USA darüber beraten, wie man Chapo fest setzen könnte, vorletztes Jahr traf ich den zuständigen Generalstaatsanwalt. Er hat mir bestätigt, dass es Chapo nach wie vor gut geht. Davon abgesehen wird der Drogenhandel auch nach seinem Tod weitergehen.<br />
Kultur Joker: Was zeichnet El Chapo aus?<br />
Beith: Chapo ist der letzte seiner Art. Seine Methoden wirken in der Drogenwelt von heute altmodisch. Zum Beispiel tötet er nur dann, wenn es aus seiner Sicht wirklich nötig ist. Mit den Massengräbern, die man in Mexiko immer wieder findet, hat er nichts zu tun. Es sind eher die Jungen, die ihre Gegner auf grausamste Weise töten, ihnen zum Teil die Köpfe abschneiden. Die so genannten Narcos haben noch nicht einmal Respekt vor den Gesetzen der Unterwelt.<br />
Kultur Joker: Ist El Chapo von den Kartell-Bossen also das kleinere Übel?<br />
Beith: Es wäre lächerlich, zu sagen, dass er ein netter Kerl ist. Er hat schließlich hunderte Menschen getötet. Aber er ist berechenbarer als andere. Chapo hat verstanden, dass die Drogen vor allem ein Geschäft sind. Er macht das nicht, um Menschen zu terrorisieren. Viele Mexikaner leben im Terror. Sie haben große Angst. Jeden Tag werden Leute geköpft oder erschossen und einfach auf der Straße liegen gelassen. Dies passiert vor den Augen von Kindern, die auf dem Weg zur Schule sind. Chapo würde das nicht machen. Ihm geht es hauptsächlich darum, die Drogen auf dem besten Weg in die Vereinigten Staaten zu schmuggeln. Je unauffälliger er vorgeht, desto weniger hat er das mexikanische Militär zu befürchten.<br />
Kultur Joker: Wird die Gewalt völlig ausufern, wenn El Chapo nicht mehr am Ruder ist?<br />
Beith: Diese Frage habe ich mir auch gestellt. Die Behörden hoffen, die Gangs irgendwann besser kontrollieren zu können und dass die Massaker eines Tages ein Ende haben werden. Wenn El Chapo und sein engster Verbündeter El Mayo alias Ismael Sambala stürzt, wird die Gewalt erst einmal explodieren. Aber die Gangs werden danach wahrscheinlich besser zu kontrollieren sein.<br />
Kultur Joker: Wie erfolgreich sind die Behörden beim Kampf gegen die Kartelle?<br />
Beith: Den Behörden ist es in den letzten Jahren gelungen, alle Kartellbosse mit Ausnahme von El Chapo zu schnappen. Natürlich sind sofort neue Köpfe nachgerückt. Da man El Chapo, El Mayo und El Azul nicht habhaft werden kann, will man sich ihre Stellvertreter holen. Sie werden Leutnants genannt. Wer möglichst viele Morde auf dem Kerbholz hat, steigt in der Hierarchie eines solchen Systems auf. Sollte El Chapo den Behörden also ins Netz gehen, wird sein Kartell in der Struktur geschwächt sein.<br />
Kultur Joker: Mancherorts ist ein Auftragsmord bereits für 35 Dollar zu haben. Allein in Ciudad Juarez, der „mörderischten Stadt der Welt“, wurden allein 2010 rund 5000 Menschen getötet. Opfer werden zerstückelt, enthauptet, verbrannt oder in Säure aufgelöst. Was ist der Grund für die Brutalität und den Hass zwischen den Kartellen?<br />
Beith: Solange die Geschäfte laufen, massakrieren sie sich nicht gegenseitig. Sobald aber der Druck steigt, fließt Blut. Im Moment werden die Drogenleute von den Behörden massiv verfolgt. Weil sie Angst haben, ihre Macht und ihr Territorium zu verlieren, reagieren sie auf Bedrohungen mit äußerster Brutalität. El Chapo ist genau zu dem Zeitpunkt in Ciudad Juarez eingezogen, an dem das Militär versuchte, das lokale Juarez-Kartell mit Gewalt zu vertreiben. Es geht dabei aber nicht um Hass, es ist nichts Persönliches. Es geht ausschließlich ums Geschäft. Drogenleute können nicht vor Gericht ziehen, sie fechten Streitigkeiten auf der Straße aus – mit Waffen. Mit dieser unbeschreiblichen Gewalt wollen die Gangs zeigen, was ihren Gegnern droht. Das ist psychologische Kriegsführung in ihrer kränksten Art.<br />
Kultur Joker: Niemand wird als Killer geboren. Was führt dazu, dass die Narcos im Drogenkrieg keine Hemmungen und keine Grenzen mehr kennen?<br />
Beith: In meinem Buch zitiere ich einen Psychoanalytiker aus Sinaloa. Er glaubt, dass in jedem Sinaloenser etwas von einem Killer steckt. Das halte ich für übertrieben. Manche Jugendliche, die sich den Narcos anschließen, haben ein Kampf-Gen. Sie wollen aufsteigen, das ganz große Geld verdienen. Sie töten nicht von Natur aus. Würde man ihre Fähigkeiten anders kanalisieren, könnten sie wahrscheinlich an der Wallstreet Karriere machen. Oder in die Politik gehen. (lacht) Mexiko ist nicht weniger zivilisiert als andere Länder. Wenn man über Mexikos Citys Prachtstraße Paseo de la Reforma schlendert, kommt man an dutzenden multinationalen Banken vorbei. So sieht nicht die Dritte Welt aus.<br />
Kultur Joker: Vor elf Jahren siegte in Mexiko die Demokratie.<br />
Beith: Richtig, aber der Drogenkrieg macht allen Fortschritt wieder zunichte. Ciudad Juarez wurde 2007 vom FDI Magazin, das der Financial Times gehört, zur Stadt der Zukunft ernannt. Heute ist es der Vorhof zur Hölle. Dort gibt es mehr Mord und Totschlag als in Bagdad. Das ist ein riesiger Schritt zurück. Mexiko insgesamt entwickelt sich kontinuierlich, aber es gibt halt diese Ecken, die gerade auseinanderfallen.<br />
Kultur Joker: Sind Handel und Anbau von Drogen vor allem eine Reaktion auf Armut und Hunger?<br />
Beith: Im Bezirk Culiacán kursiert unheimlich viel Drogengeld. Die Berge von Sinaloa, wo El Chapo herkommt, sind sehr arm. Die haben dort noch nicht einmal fließend Wasser. Die Leute schlafen auf Lehmfußböden. Sinaloenser sind seit mindestens 50 Jahren im Drogenhandel aktiv. Die ändert man nicht so leicht. Wenn zum Beispiel eine neue Straße von Baraguiato in die Berge gebaut wird, damit die Menschen ihre Waren bequemer in die Städte bringen können, ist das theoretisch eine gute Idee. Aber wofür wird die Straße in Wirklichkeit benutzt? Für den Drogentransport. Auf diese Weise geht es schneller. In Afghanistan gab es Versuche, die armen Opiumbauern aus der Illegalität herauszuholen, indem man den Anbau von Getreide unterstützte. Das hat aber nicht funktioniert. Solche Leute haben keinerlei Rechte. Die können sich nicht einfach von den Chapos dieser Welt lösen.<br />
Kultur Joker: Ist es möglich, El Chapo zu treffen?<br />
Beith: Ich habe es versucht. Keine Ahnung, ob meine Anfrage je bei ihm gelandet ist. Aber was sollte er einem schon erzählen. El Chapos Familie habe ich bei dem Buch weitestgehend außen vor gelassen. Warum sollten sie für seine Sünden büßen? Einer seiner Söhne wurde getötet, gegen die anderen liegen keine Haftbefehle vor. Ich weiß, dass Familienmitglieder in Culiacán leben. Mit seiner Mutter hätte ich gern gesprochen, aber sie ist untergetaucht.<br />
Kultur Joker: Muss sie Racheakte der konkurrierenden Kartelle befürchten?<br />
Beith: Wie bei der Mafia gibt es auch bei den mexikanischen Kartellen Regeln, was die Familienmitglieder betrifft. Sie werden aber manchmal gebrochen, wie man an El Chapos getötetem Sohn sieht. Auch Freundinnen und Ehefrauen sind ermordet worden. Mütter gelten jedoch als unantastbar.<br />
Kultur Joker: El Chapo gilt als äußerst skrupellos. Er lässt Richter, die Drogenbosse verurteilen, ermorden. Hält er sich für den eigentlichen Führer des Landes?<br />
Beith: Den Eindruck habe ich nicht. El Chapo ist nicht wie der Kolumbianer Pablo Escobar, der ins Parlament wollte. El Chapo will einfach nur seine Geschäfte machen, mit seinem Sinaloa-Kartell legt er es nicht auf Krieg an. Das sieht man daran, dass er den Staat nicht attackiert. Zwar attackiert er das Militär, aber nur, wenn es ihm zu nahe kommt.<br />
Kultur Joker: Wie viele gute Polizisten, Beamte und Politiker findet man in Mexiko, wo Bestechung zum allgemein akzeptierten Lebensstil gehört?<br />
Beith: Das größte Problem ist, dass das System selbst korrupt ist und deshalb Korruption fördert. Die wenigen Guten haben unter diesen Bedingungen sehr zu kämpfen. Jeder Politiker oder Polizist hat irgendwann in seinem Leben mal mit den Regeln gebrochen. Die lokalen Polizeichefs lassen sich von den Drogenkartellen schmieren. Aber es wird langsam besser, seit man dazu übergegangen ist, die Korruption mit den Mitteln der Drogenleute zu bekämpfen.<br />
Kultur Joker: In Ciudad Juarez wurden Plakate mit Namen von Polizisten aufgehängt: Wenn sie es wagten, ihren Job zu tun, würde man sie töten. Wie wehren sich die Behörden gegen den Terror?<br />
Beith: In Juarez sprach ich mit einem eigentlich korrekten Polizisten. Er sagte, dass die Drogenleute seine Adresse kennen und er überlege deshalb ernsthaft, die Seite zu wechseln. Was soll man machen? Für mein Buch habe ich versucht, nur mit Cops zu sprechen, die ich für sauber halte. Viele von ihnen haben keine Wahl. Sie sind nicht gierig, sie werden schlicht und einfach bedroht. Gleichzeitig gibt es Leute wie Ramìrez Mandujano. Der oberste Boss der Verbrechensbekämpfungsbehörde soll vom Beltrán-Leyva-Kartell angeblich 450.000 Dollar angenommen haben mit dem Versprechen, diese Summe jeden Monat für Informantentätigkeit zu bekommen. Das wirft kein gutes Licht auf die Behörden, aber auch in den USA hat es ähnliche Fälle gegeben.<br />
Kultur Joker: Hat man versucht, auch Sie zu bestechen?<br />
Beith: Nein. Das hätte auch nichts genützt. Es sei denn, man hätte mir eine Knarre an den Kopf gehalten. Dann wäre ich sicher abgehauen. Als man mir dieses Buchprojekt anbot, hatte ich bereits zwei Jahre lang Artikel über das Drogenthema geschrieben. Ich habe mir überlegt, wie tief ich in diese Welt eintauchen kann ohne dabei mein Leben zu riskieren. Ich war eigentlich mehr besorgt wegen der Leute, mit denen ich für dieses Projekt zusammengearbeitet habe.<br />
Kultur Joker: Auf El Chapos Kopf sind insgesamt sieben Millionen Dollar ausgesetzt. Wie groß ist die Chance, dass er alt und grau wird?<br />
Beith: Ich glaube nicht, dass man ihn je lebend fangen wird. Chapo wird im Kampf sterben. Sollten die Behörden ihn je schnappen, dürfte es schwierig sein, das der Öffentlichkeit glaubhaft zu machen.</p>
<p>Malcolm Beith: El Chapo. Die Jagd auf Mexikos mächtigsten Drogenbaron. Heyne Paperback, 352 Seiten, ISBN: 978-3-453-26731-2, Euro 16,99.</strong></p>
<div id="crp_related"><hr size="1" noshade><h3>Artikel mit ähnlicher Thematik:</h3><ul><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/550/die-grose-schwester" rel="bookmark" class="crp_title">Die große Schwester</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/681/aus-dem-reich-der-fantasy" rel="bookmark" class="crp_title">Aus dem Reich der Fantasy</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/564/gut-genuschelt-udo" rel="bookmark" class="crp_title">Gut genuschelt, Udo!</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/844/aus-dem-leben-des-179212" rel="bookmark" class="crp_title">Aus dem Leben des 179212</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/449/abenteurer-und-forschungsreisender" rel="bookmark" class="crp_title">Abenteurer und Forschungsreisender</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/1126/%e2%80%9edie-essensvernichter%e2%80%9c" rel="bookmark" class="crp_title">„Die Essensvernichter“</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/1243/%e2%80%9eich-wunsche-mir-dass-ruhe-einkehrt%e2%80%9c" rel="bookmark" class="crp_title">„Ich wünsche mir, dass Ruhe einkehrt“</a></li></ul></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kulturjoker.de/index.php/1699/%e2%80%9eel-chapo%e2%80%9c-%e2%80%93-drogenkrieg-in-mexiko/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Künstler in Krisen</title>
		<link>http://www.kulturjoker.de/index.php/1693/kunstler-in-krisen</link>
		<comments>http://www.kulturjoker.de/index.php/1693/kunstler-in-krisen#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 09:07:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kulturjoker.de/?p=1693</guid>
		<description><![CDATA[Schönbergs „Die glückliche Hand“ und Janáceks „Osud“ an der Stuttgarter Staatsoper Der eine Künstler macht mit einem einzigen Hammerschlag aus einem Goldklumpen ein Diadem. Und wird dennoch von dem Weib, das ihn inspiriert hat, abgewiesen. Der andere ist Komponist – und verarbeitet in seiner Oper den Verlust seiner Frau. Es geht um das Ausgestoßensein, um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schönbergs „Die glückliche Hand“ und Janáceks „Osud“ an der Stuttgarter Staatsoper</strong></p>
<div id="attachment_1694" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-1694" title="8978_stg_schick_hand_sw" src="http://www.kulturjoker.de/wp-content/uploads/2012/04/8978_stg_schick_hand_sw-300x203.jpg" alt="" width="300" height="203" /><p class="wp-caption-text">Rebecca von Lipinski(Míla Válková) und John Graham-Hall(Zivný)</p></div>
<p><strong><br />
Der eine Künstler macht mit einem einzigen Hammerschlag aus einem Goldklumpen ein Diadem. Und wird dennoch von dem Weib, das ihn inspiriert hat, abgewiesen. Der andere ist Komponist – und verarbeitet in seiner Oper den Verlust seiner Frau.<br />
Es geht um das Ausgestoßensein, um die Selbstreflexion des eigenen Schaffens und um das Leiden an der Realität. <span id="more-1693"></span>Arnold Schönbergs „Die glückliche Hand“ und Leos Janáceks „Osud“ (Schicksal) sind Künstlerdramen. Beide Opern entstanden zu Beginn des 20. Jahrhunderts – und wurden erst viele Jahre später uraufgeführt. Ihre Protagonisten haben viel mit ihren Erfindern zu tun; die Libretti stammen von den Komponisten selbst und reflektieren eigene Krisen. Aber die Stücke unterscheiden sich sehr in Länge, Struktur und Klanglichkeit. Wenn nun die Stuttgarter Staatsoper zum ersten Mal überhaupt die beiden Werke zu einem Musiktheaterabend verbindet, dann beweisen die Regisseure Jossi Wieler und Sergio Morabito Mut, Fantasie und dramaturgisches Geschick. Das nur rund zwanzig Minuten dauernde Drama „Die glückliche Hand“ fungiert als eine Art allegorisches Vorspiel, das das Thema in einer Traumerzählung einführt, ehe es dann bei „Osud“ ganz konkret wird.<br />
Sylvain Cambreling steht erstmals als designierter Generalmusikdirektor am Pult des Staatsorchesters Stuttgart. Das Publikum empfängt den früheren Chefdirigenten des SWR-Sinfonieorchesters mit warmem Beifall. Schönbergs expressionistische, immer wieder von emotional aufgeladenen Melodiefragmenten durchzogene Partitur ist bei dem französischen Dirigenten gut aufgehoben. Die Details lässt Cambreling von den ausgezeichneten Solisten des Staatsorchesters modellieren. Und macht den „Lichtsturm“ nach dem Schöpfungsakt des Künstlers („So schafft man Schmuck“) in einem großen Crescendo zum Orkan. Der Künstler (ausdrucksstark: Shigeo Ishino) liegt auf einer Freudschen Couch (Bühne: Bert Neumann), ehe er von den zwölf mit Gesichtsmasken und Kimonos gekleideten Chorsängerinnen und –sängern vor seinem Scheitern gewarnt wird. Die Frau, die er begehrt, ist in Stuttgart eine monumental aufgeblasene Sexpuppe ohne Gesicht, die die gesamte Bühnenbreite ausfüllt. Ihre riesigen Brüste fallen in sich zusammen, wenn der Mann auf ihnen herumklettert. Das Scheitern des Künstlers, das von Schönberg mit hämischen Einwürfen einer Blaskapelle kommentiert wird, entfaltet in Stuttgart so eine ironische Leichtigkeit, die der „Glücklichen Hand“ durchaus steht. Und gut überleitet zu Janacéks Oper „Osud“, die mit Walzerklängen beginnt.<br />
Im heiteren Ambiente eines Kurorts, das die Kostümbildnerin Nina von Mechow librettogemäß Ende des 19. Jahrhundert ansiedelt, trifft der Komponist Zivny auf seine frühere Geliebte Míla, die ihn vor einigen Jahren auf Druck ihrer Mutter (bedrohlich: Rosalind Plowright) verlassen hat. Míla (lyrisch betörend: Rebecca von Lipinski) trifft sich mit Zivny in einer böhmischen Gartenwirtschaft bei Bier und Brathähnchen. Mitten in das Aufflackern der Liebe lässt Zivny (mit nie nachlassender Strahlkraft: John Graham-Hall) einen kräftigen Rülpser los – und deutet damit schon an, dass diese Beziehung schon bald in den Niederungen des Alltags  endet.<br />
Im kurzen zweiten Akt wird das Eheleben zur Hölle. Der Komponist leidet an einer Schaffenskrise, der fünfjährige Sohn Doubek (Vincent Frisch) sitzt im Laufstall, die wahnsinnig gewordene Mutter hinter dem Paravent – ehe sie sich gemeinsam mit ihrer Tochter zu Tode stürzt. So bleibt Zivnys Oper unvollendet, was er im dritten, elf Jahre später spielenden Akt gegenüber seinen Studenten rechtfertigen muss. In seinem großen Monolog mischen sich Fiktion und Realität. Die Repetitionen in den Trompeten sind wie Nadelstiche. Da packt Zivny seinen traumatisierten Sohn, der sich die Kleider der Mutter angezogen hat – und flieht von dieser Bühne.<br />
Weitere Vorstellungen: 2./17./ 23.6.2012. <br />
Georg Rudiger </strong></p>
<div id="crp_related"><hr size="1" noshade><h3>Artikel mit ähnlicher Thematik:</h3><ul><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/1267/erlosung-im-wasser" rel="bookmark" class="crp_title">Erlösung im Wasser</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/147/der-mann-am-klavier" rel="bookmark" class="crp_title">Der Mann am Klavier</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/942/die-buhne-als-revolutionsgemalde" rel="bookmark" class="crp_title">Die Bühne als Revolutionsgemälde</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/230/theater-basel-lul" rel="bookmark" class="crp_title">Nackt und bloß</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/1563/karikaturen-statt-charaktere" rel="bookmark" class="crp_title">Karikaturen statt Charaktere</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/906/wenn-die-wande-falten-tragen" rel="bookmark" class="crp_title">Wenn die Wände Falten tragen</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/459/tosca-theater-freiburg" rel="bookmark" class="crp_title">TOSCA: Verloren in der Diktatur</a></li></ul></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kulturjoker.de/index.php/1693/kunstler-in-krisen/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein Orchester bespielt die Stadt</title>
		<link>http://www.kulturjoker.de/index.php/1688/ein-orchester-bespielt-die-stadt</link>
		<comments>http://www.kulturjoker.de/index.php/1688/ein-orchester-bespielt-die-stadt#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 09:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kulturjoker.de/?p=1688</guid>
		<description><![CDATA[Berliner Philharmoniker bei den Osterfestspielen 2013 in Baden-Baden Grün ist die Farbe der Hoffnung. Und grün ist auch die Programmbroschüre des Festspielhauses Baden-Baden zu den 2013 beginnenden Osterfestspielen der Berliner Philharmoniker, die den zahlreichen Journalisten auf der Pressekonferenz im Festspielhaus Baden-Baden ausgeteilt wird. Auf dem Deckblatt trifft ein blühender Zweig auf die Klappen einer Querflöte. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berliner Philharmoniker bei den Osterfestspielen 2013 in Baden-Baden</strong></p>
<p><strong>Grün ist die Farbe der Hoffnung. Und grün ist auch die Programmbroschüre des Festspielhauses Baden-Baden zu den 2013 beginnenden Osterfestspielen der Berliner Philharmoniker, die den zahlreichen Journalisten auf der Pressekonferenz im Festspielhaus Baden-Baden ausgeteilt wird. Auf dem Deckblatt trifft ein blühender Zweig auf die Klappen einer Querflöte. Und im Heft selbst wird auf 46 Seiten Aufbruchsstimmung verbreitet.<span id="more-1688"></span><br />
Es war ein Paukenschlag, als die Berliner Philharmoniker im Frühjahr letzten Jahres verkündeten, sie würden ihre Zusammenarbeit mit den Salzburger Osterfestspielen beenden und künftig in Baden-Baden ihre Zelte aufschlagen. Nun sitzt Simon Rattle mit Martin Hoffmann, Intendant der Berliner Philharmoniker, den Orchestervorständen Olaf Maninger und Stanley Dodds sowie Festspielhausintendant Andreas Mölich-Zebhauser sichtlich gut gelaunt auf dem Podium und erzählt von seiner Vorfreude, in Baden-Baden Neues zu kreieren. „Dass ich in Baden-Baden meine erste ‚Zauberflöte’ dirigieren kann, ist, wie wir in Liverpool sagen, mein persönliches Sahnehäubchen.“ Insgesamt vier Mal wird die Neuproduktion in Baden-Baden gegeben und danach für einige Vorstellungen nach Madrid wandern.<br />
Besonders die Kammermusik erhält bei den Festspielen im nächsten Jahr großes Gewicht. Unterschiedliche Formationen des Orchesters, vom Posaunenquartett bis zu den „Vier harmonischen Geigen“, spielen in reizvollen Räumlichkeiten der Stadt wie dem Florentinersaal des Spielcasinos oder der Orangerie von Brenners Parkhotel. Auch Educationprojekte wie eine Kinderfassung der „Zauberflöte“ und die von Musikstudenten realisierte Oper „Cendrillon“ (Aschenputtel) von Pauline Viardot, in deren Baden-Badener Salon im 19. Jahrhundert Persönlichkeiten wie Clara Schumann, Johannes Brahms, Franz Liszt und Richard Wagner verkehrten, sind Bestandteil des zehntägigen Programms. „Wir möchten exklusiv sein, aber nicht elitär“, gibt Intendant Andreas Mölich-Zebhauser das Motto vor. Und verkündet, dass es auch zu den großen Symphoniekonzerten mit Mahlers Zweiter, Bruckners Neunter oder dem von Andris Nelsons dirigierten Konzert mit Debussys „La Mer“ und Brahms’ Violinkonzert (Solist: Maxim Vengerov) Jugendtickets zum Preis von 10 Euro geben wird.<br />
Programm und Tickets unter <a href="http://www.osterfestspiele.de">www.osterfestspiele.de</a><br />
 Georg Rudiger </strong></p>
<div id="crp_related"><hr size="1" noshade><h3>Artikel mit ähnlicher Thematik:</h3><ul><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/1462/stephan-sulke-in-baden-baden" rel="bookmark" class="crp_title">Stephan Sulke in Baden-Baden</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/1079/%e2%80%9espatlese-herbst-2011%e2%80%9c" rel="bookmark" class="crp_title">„Spätlese // Herbst 2011“</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/1553/ein-liebesbrief-vom-posaunisten" rel="bookmark" class="crp_title">Ein Liebesbrief vom Posaunisten</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/1099/windkraftinitiative-%e2%80%9efree-energy%e2%80%9c" rel="bookmark" class="crp_title">Windkraftinitiative „Free Energy“</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/1267/erlosung-im-wasser" rel="bookmark" class="crp_title">Erlösung im Wasser</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/1097/pas-de-deux" rel="bookmark" class="crp_title">Pas de Deux</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/982/schones-muss-schon-bleiben" rel="bookmark" class="crp_title">Schönes muss schön bleiben</a></li></ul></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kulturjoker.de/index.php/1688/ein-orchester-bespielt-die-stadt/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kunst Macht Freiburg (11):</title>
		<link>http://www.kulturjoker.de/index.php/1681/kunst-macht-freiburg-11</link>
		<comments>http://www.kulturjoker.de/index.php/1681/kunst-macht-freiburg-11#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 08:55:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kulturjoker.de/?p=1681</guid>
		<description><![CDATA[Peter Hauck Der Mann verblüfft immer wieder durch Technik und Handwerklichkeit. Und eine (seit der Antike) formulierte Grundaufgabe der Bildhauerei, die Frage der Ansichtigkeit von Skulptur, traktiert er geradezu meisterlich. Peter Hauck schickt uns heute drei Blicke auf dieselbe Figur. Und sie stammt, samt des Sockels, auf dem sie so exzentrisch und beinahe schwebend steht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Peter Hauck</strong></p>
<p><strong><img class="aligncenter size-full wp-image-1682" title="tt3" src="http://www.kulturjoker.de/wp-content/uploads/2012/04/tt3.tif" alt="" /></strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_1683" class="wp-caption aligncenter" style="width: 153px"><img class="size-medium wp-image-1683" title="tt3" src="http://www.kulturjoker.de/wp-content/uploads/2012/04/tt3-143x300.jpg" alt="" width="143" height="300" /><p class="wp-caption-text">Peter Hauck, o.T., Holz - farbig gefasst, 93cm (2011)</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Der Mann verblüfft immer wieder durch Technik und Handwerklichkeit. Und eine (seit der Antike) formulierte Grundaufgabe der Bildhauerei, die Frage der Ansichtigkeit von Skulptur, traktiert er geradezu meisterlich.<span id="more-1681"></span> Peter Hauck schickt uns heute drei Blicke auf dieselbe Figur. Und sie stammt, samt des Sockels, auf dem sie so exzentrisch und beinahe schwebend steht und dessen sie deshalb kaum zu bedürfen scheint, tatsächlich aus ein und demselben Baumstamm. Durch die Arbeit des Sägens, Stemmens, Brechens und Ritzens entstanden zwei Formen in der Vertikalen: An die türkis-blaue mächtigere, sich elegant windende Einheit mit aufgebrochenem Rücken schmiegt sich die schmälere Hülle, deren Weiß das feminine Geschlecht andeutet.<br />
Peter Hauck stellt seit 1985 aus. Aktuelle Arbeiten sind noch bis 13. Mai zu sehen im Kunstverein Schallstadt (Am Käppele 2 / Sa 15–17 Uhr, So 11–15 Uhr, Mi 15–17 Uhr).</strong></p>
<div id="crp_related"><hr size="1" noshade><h3>Artikel mit ähnlicher Thematik:</h3><ul><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/500/budapest-und-pecs-%e2%80%93-zwischen-den-zeiten-und-welten" rel="bookmark" class="crp_title">Budapest und Pécs – Zwischen den Zeiten und Welten</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/52/poesie-im-dachstuhl" rel="bookmark" class="crp_title">Poesie im Dachstuhl</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/134/soziale-plastiken" rel="bookmark" class="crp_title">Soziale Plastiken</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/1674/verwunschene-zonen-inmitten-des-gewohnlichen" rel="bookmark" class="crp_title">Verwunschene Zonen inmitten des Gewöhnlichen</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/945/arthur-schnitzlers-%e2%80%9ereigen%e2%80%9c" rel="bookmark" class="crp_title">Arthur Schnitzlers „REIGEN“</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/1181/doppelt-ausgezeichnet" rel="bookmark" class="crp_title">Doppelt ausgezeichnet!!</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/1537/wurdigung-eines-spatentdeckten" rel="bookmark" class="crp_title">Würdigung eines Spätentdeckten</a></li></ul></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kulturjoker.de/index.php/1681/kunst-macht-freiburg-11/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Verwunschene Zonen inmitten des Gewöhnlichen</title>
		<link>http://www.kulturjoker.de/index.php/1674/verwunschene-zonen-inmitten-des-gewohnlichen</link>
		<comments>http://www.kulturjoker.de/index.php/1674/verwunschene-zonen-inmitten-des-gewohnlichen#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 09:57:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kultour]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kulturjoker.de/?p=1674</guid>
		<description><![CDATA[Peter Huchel-Preis an Nora Bossong Manche Aufstiege sind traumhaft. Mit zwei Romanen und einem ersten Gedichtband hatte die 1982 in Bremen geborene Nora Bossong sich schon zuvor einen festen Platz in der deutschen Gegenwartsliteratur erschrieben. Nun erhält die Autorin bereits für ihren zweiten Gedichtband, der im letzten Jahr unter dem Titel „Sommer vor den Mauern“ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Peter Huchel-Preis an Nora Bossong</strong></p>
<div id="attachment_1675" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-1675" title="Nora_Bossong_Fischer_hf_1" src="http://www.kulturjoker.de/wp-content/uploads/2012/04/Nora_Bossong_Fischer_hf_11-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /><p class="wp-caption-text">Preisträgerin Nora Bossong </p></div>
<p><strong>Manche Aufstiege sind traumhaft. Mit zwei Romanen und einem ersten Gedichtband hatte die 1982 in Bremen geborene Nora Bossong sich schon zuvor einen festen Platz in der deutschen Gegenwartsliteratur erschrieben. Nun erhält die Autorin bereits für ihren zweiten Gedichtband, der im letzten Jahr unter dem Titel „Sommer vor den Mauern“ erschien, den angesehenen Peter-Huchel-Preis, die höchste Auszeichnung für zeitgenössische deutschsprachige Lyrik.<span id="more-1674"></span><br />
Nora Bossong beweist, dass man heute noch lesbare und verständliche Gedichte auf höchsten Niveau schreiben kann, ohne die poetische Sprache durch zuviel Mitteilsamkeit zu verraten. Wie in ihren Romanen rückt Nora Bossong auch in ihren Gedichten einerseits die Geschichte, andererseits gegenwärtige Erfahrungen und biographische Erinnerungen ins Blickfeld ihrer sprachlichen Erkundungen.<br />
Es ist ein schmaler Grad zwischen Vergangenheit und Gegenwart, der zu verwunschenen Zonen führt. Oder in ein „Revolutionäres Idyll“, wie ein kleines Gedicht heißt: „Ich sah sie: Fünf Schafe, kein Schäfer, / die Freiheit kroch ihnen unters Fell. /Ein Zittern ging durch ihre Glieder, / ihr Wölkchenhaar, durch ihren Blick: / Da war das Watt. Und soviel Watt. / Ein endlos aus Watt gemachtes Watt. / Sie senkten die Köpfe und rissen / Gras.“ Viel gewinnt Nora Bossong ihrer Heimat, der norddeutschen Provinz ab, „dieser flachen Gegend – und alles protestantisch“. Immer die Enge, die Verkrustungen aufbrechend, Überraschendes zutage fördernd, Entdeckungen machend inmitten des Gewöhnlichen. Manchmal genügt ein Vers, um die Brüchigkeit und Gefährdung einer Idylle nachhaltig zu veranschaulichen: „In den Garten kroch ein Industriegebiet“. Das wird auf einen Schlag spürbar. Wie „diese Sucht nach Geräuschen, Türenschlagen / das Schreien einer Katze, des Rostes“. So in dem Gedicht „Klosterjahr“, entstanden während einer ihren vielen, mehr oder minder ertragreichen Stipendienaufenthalte, die in ihrem preisgekrönten Gedichtband Niederschlag fanden.<br />
Die besten Gedichte von Nora Bossong bilden nicht ab, sondern brechen Wirklichkeit auf, zeigen Versprengtes. Sie können wie hingeworfene Brocken der Wahrnehmung erscheinen oder auch phantasmagorisch-unheimliche Züge annehmen. Wie in dem Gedicht „Sprengstück“: „Dann, eines Nachts, jemand flüsterte, / jemand flüsterte mir ein Schlaflied, / sah ich sie, sah ich / ein Gesicht. Hilflos, fast harmlos / kroch es aus dem Schatten des Flurs / ohne Pudergeruch, ohne Parfüm, / eine verwitterte Miene.“ „Seitab“ lautet ein weiterer programmatischer Titel, umstandslos erzählerisch, wie es häufiger vorkommt, setzt das Gedicht ein: „Zwei Männer im März schleppen Latten / zum Festzelt am Rand des verfallenen Guts. / Es sind Hunde hier, überall Hundegebell / und ein Spielfeld, Himmel und Hölle, / doch nur ein Kind mit Bronzebrüsten, / nur eine Statue dreht sich seitab. / Das Altlaub in den Bäumen vergessen, / eine weiße Tüte weht an einem Ast, / jemand, der fort ist, kapitulierte / vor jemandem, den es hier nie gab. / Lange wird man auf April warten / und auf einen dritten Mann. Der erste zieht / seine Mütze vom Kopf, dann ein Lachen / über soviel Provinz.“<br />
Bossongs Gedichte beinhalten oft skizzierte Geschichten und Alltagsszenen, Portraits von Menschen und Konzentrate der Erinnerung, in denen ganze Romane sich andeuten können, jedoch nichts auserzählt wird, alles schön in der Schwebe bleibt. Die überwiegende formale Anspruchslosigkeit und Leichthändigkeit der zumeist kurzen Gedichte täuscht, denn es sind bei näherer Betrachtung allesamt streng und genauestens durchkomponierte poetische Textgefüge, die dann am besten sind, wenn man vom Bemühen ums Wort nichts mehr bemerkt. Manchmal schlüpft zuviel in die kleinen Gedichteinheiten hinein, Bildungsballast, lose Bewusstseins- und Gedächtnissplitter, ein Zuviel an Eindrücken und Reflexionen. Einprägsamer und nachhaltiger in der Wirkung sind ihre nicht zu offensichtlich auf Komplexität angelegten Gedichte. „Frischlinge“ heißt eines davon: „Es seien Frischlinge verschwunden, / man habe nahe einer Feuerstelle / ihre zernagten Reste gefunden, / erzählte mein Großvater mir, / ehe sein Hirn ihm die Sprache / wegschlug. Er lief ihr nach.“ Der Sprache nachlaufen müssen: lapidarer lassen sich das Grauen und der Schmerz des Sprach- und Gedächtnisverlusts kaum ausdrücken.<br />
Dürfen Gedichte noch berühren? Sie dürfen es, wenn sie so einfach und gut, so unsentimental und prägnant sind wie das oben zitierte. Nora Bossong hat das Glück, der Sprache nicht nachlaufen zu müssen, sie scheint ihr oft zuzufliegen. Eine versteckte Antwort auf die Frage nach dem „lyrischen Ich“, eine Antwort, die schöner nicht sein könnte, findet sich in dem Gedicht „Natur“: „Ich wünsche mir eine Windmaschine / um einmal nicht mehr ich selbst zu sein&#8230;“<br />
Verleihung des Peter-Huchel-Preises: 3.April, Staufen.<br />
Nora Bossong: Sommer vor den Mauern, Gedicht. Carl Hanser Verlag, München 2011. 96 Seiten, 14,90 Euro.<br />
Peter Frömmig</strong></p>
<div id="crp_related"><hr size="1" noshade><h3>Artikel mit ähnlicher Thematik:</h3><ul><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/900/getanzte-zeit" rel="bookmark" class="crp_title">Getanzte Zeit</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/297/sagt-lila-theater-freiburg" rel="bookmark" class="crp_title">&#8220;Sagt Lila&#8221; &#8211; Die Liebe im Schattenhain</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/1537/wurdigung-eines-spatentdeckten" rel="bookmark" class="crp_title">Würdigung eines Spätentdeckten</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/681/aus-dem-reich-der-fantasy" rel="bookmark" class="crp_title">Aus dem Reich der Fantasy</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/52/poesie-im-dachstuhl" rel="bookmark" class="crp_title">Poesie im Dachstuhl</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/550/die-grose-schwester" rel="bookmark" class="crp_title">Die große Schwester</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/1667/einst-in-san-francisco" rel="bookmark" class="crp_title">Einst in San Francisco</a></li></ul></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kulturjoker.de/index.php/1674/verwunschene-zonen-inmitten-des-gewohnlichen/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Einst in San Francisco</title>
		<link>http://www.kulturjoker.de/index.php/1667/einst-in-san-francisco</link>
		<comments>http://www.kulturjoker.de/index.php/1667/einst-in-san-francisco#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 09:48:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kulturjoker.de/?p=1667</guid>
		<description><![CDATA[„Ein Mädchen wie das Sternenbanner“ in der Komödie der Altstadt Vom Fenster aus sieht man die Golden Gate Bridge. Ansonsten sind die Aussichten eher trüb: die USA sind korrupt, der Vietnamkrieg kostet vielen Menschen das Leben. Andy Hobart und Norman Cornell, seit neun Jahren dicke Freunde, haben sich vorgenommen, dagegen anzuschreiben. „Fall out“ heißt ihr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Ein Mädchen wie das Sternenbanner“ in der Komödie der Altstadt</strong></p>
<div id="attachment_1668" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-1668" title="Pressebild_KDA_Sternenbanner_3" src="http://www.kulturjoker.de/wp-content/uploads/2012/04/Pressebild_KDA_Sternenbanner_3-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /><p class="wp-caption-text">Heike Vollmer, Sebastian Reich und Otto Beckmann</p></div>
<p><strong>Vom Fenster aus sieht man die Golden Gate Bridge. Ansonsten sind die Aussichten eher trüb: die USA sind korrupt, der Vietnamkrieg kostet vielen Menschen das Leben. <span id="more-1667"></span> Andy Hobart und Norman Cornell, seit neun Jahren dicke Freunde, haben sich vorgenommen, dagegen anzuschreiben. „Fall out“ heißt ihr Magazin, es wartet noch auf den großen Durchbruch. Klingelt das Telefon, ist es ein Gläubiger oder die Vermieterin. Um diese bei Laune zu halten, schließlich bekommt auch sie noch Geld, gibt Andy ihren persönlichen Escourtservice. Stundenlang geht er mit ihr Tanzen, auf Cocktailpartys und an den Strand. Mag es in San Francisco in den 1960er Jahren eher lässig zugegangen sein, bei Andy und Norman wird hart gearbeitet. Norman ist unter verschiedenen Pseudonymen für die Texte verantwortlich, Andy für die Gläubiger. Bis Sophie Rauschmeyer in das Haus einzieht, ist das Gleichgewicht zwar prekär, aber doch vorhanden.<br />
Als 1966 Neil Simons Stück „Ein Mädchen wie das Sternenbanner“ in New York uraufgeführt wurde, war noch nicht einmal das Jahr angebrochen, das der Zeit seinen Stempel aufdrücken sollte. Heute wirken die Plakate von Michelangelo Antonionis Film „Blow up“, von Malcom X, die bunte Häkeldecke oder die Platte von Simon &amp; Garfunkel im Regal durch und durch nostalgisch (Bühne: Nicole Haas).<br />
Die Geschichte um diese drei von Grund auf unterschiedlichen Menschen, die nun vom Hausherren Jörg Nadeschdin kurzweilig inszeniert wurde, baut ganz auf die Vorstellungen eines guten Amerikas und eines naiven Nationalismus. Mag sein, dass dies dann wiederum doch nicht so nostalgisch ist. Sophie (Heike Vollmer), Schwimmlehrerein beim Verein für christliche junge Mädchen, deren Werte Sport, Sauberkeit, Gottesfurcht und eben Amerika lauten, verdreht Norman (Sebastian Reich) derart den Kopf, dass er keine Zeile mehr schreiben kann, dafür auf die abstruseste Weise seine Liebe bezeugt.<br />
Sophie, eher handfest denn sonderlich feinsinnig, wird das alles zuviel. Und als sie auch noch ihren Job wegen Normans Nachstellungen verliert und auch die nächste Ausgabe zu platzen droht, muss eine pragmatische Lösung her. Dafür ist dann Andy (Otto Beckmann) verantwortlich.<br />
„Ein Mädchen wie das Sternenbanner“ arbeitet mit den genremäßigen Klischees. Das Südstaatenmädel trägt unentwegt Kleidung mit USA-Aufdruck und ist eine wirkliche Landpomeranze, die beiden jungen Männer sind verkopft und dies obwohl die Liebe hier durch die Nase gehen wird. Oftmals geben sich die beiden Männer als ordentliche Phrasendrescher und doch sind in dieser Inszenierung liebenswerte Figuren mit Ecken und Kanten zu sehen. Der eine intellektueller als der andere, der andere cleverer als der eine und die eine dann doch nicht so doof wie es auf den ersten Blick scheint. Das kann eine gute Liebes-Arbeits-Gemeinschaft ergeben.<br />
Weitere Vorstellungen: bis 11. Juni in der Komödie der Altstadt in Freiburg tägl. außer dienstags. Infos und Karten: <a href="http://www.komoedie-der-altstadt.de">www.komoedie-der-altstadt.de</a> oder Tel. 0761/28537315.AH</strong></p>
<div id="crp_related"><hr size="1" noshade><h3>Artikel mit ähnlicher Thematik:</h3><ul><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/382/menschen-und-musik-aus-zwolf-jahrhunderten" rel="bookmark" class="crp_title">Menschen und Musik aus zwölf Jahrhunderten</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/931/kinder-des-ardenner-waldes" rel="bookmark" class="crp_title">Kinder des Ardenner Waldes</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/297/sagt-lila-theater-freiburg" rel="bookmark" class="crp_title">&#8220;Sagt Lila&#8221; &#8211; Die Liebe im Schattenhain</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/1663/die-dunkle-seite-des-narren" rel="bookmark" class="crp_title">Die dunkle Seite des Narren</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/261/tibet-kailash-haus-freiburg" rel="bookmark" class="crp_title">Tibet: &#8220;Die derzeitige Lage ist dramatisch&#8221;</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/150/ein-zustand-der-gnade" rel="bookmark" class="crp_title">Ein Zustand der Gnade</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/184/geschuttelt-nicht-geruhrt" rel="bookmark" class="crp_title">Geschüttelt nicht gerührt</a></li></ul></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kulturjoker.de/index.php/1667/einst-in-san-francisco/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die dunkle Seite des Narren</title>
		<link>http://www.kulturjoker.de/index.php/1663/die-dunkle-seite-des-narren</link>
		<comments>http://www.kulturjoker.de/index.php/1663/die-dunkle-seite-des-narren#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 09:35:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kulturjoker.de/?p=1663</guid>
		<description><![CDATA[Thomas Krupa inszeniert in Freiburg „Rigoletto“ als Geschichte eines Psychopathen Rigoletto ist schon da, bevor ein Ton erklungen ist. In schwarz-rotem Clownskostüm, aber mit todernster Miene kommt er auf die Bühne und tritt vorsichtig in den Scheinwerferkegel. In der Hand hält er eine Posaune. Sein Blick ist wirr. Dann hebt er das Instrument an – [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Thomas Krupa inszeniert in Freiburg „Rigoletto“ als Geschichte eines Psychopathen</strong><br />
<strong>Rigoletto ist schon da, bevor ein Ton erklungen ist. In schwarz-rotem Clownskostüm, aber mit todernster Miene kommt er auf die Bühne und tritt vorsichtig in den Scheinwerferkegel.<span id="more-1663"></span><br />
In der Hand hält er eine Posaune. Sein Blick ist wirr. Dann hebt er das Instrument an – und aus dem Orchestergraben ertönt das Vorspiel in kalter Präzision. Regisseur Thomas Krupa hat Giuseppe Verdis Oper ganz auf die Titelperson ausgerichtet, die am Freiburger Theater Züge eines Psychopathen zeigt. Und in Juan Oroczo jemanden gefunden, der mit seinem mächtigen, aber nie dröhnenden Bariton besonders die dunkle Seite des Narren offenbart: besitzergreifend in der Liebe zu seiner Tochter, verletzend gegenüber seinen Mitmenschen. Drei weiße, spießige Fertighäuser stehen auf der Bühne. Zwei davon sind derangiert, als habe sie ein Tsunami weggespült (Bühnenbild: Simeon Meier). In einem solchen hat Rigoletto das Zimmer seiner von ihm eingesperrten Tochter Gilda eingerichtet, das mittels Drehbühne in den Vordergrund rückt. Der Raum ist beklemmend: ein Bett, eine Toilette, ein Waschbecken, keine Fenster, überall Puppen und Kuscheltiere. Man denkt an das Verlies einer Natascha Kampusch, man denkt an eine junge Frau, der die Jugend gestohlen wurde. Aleksandra Zamojska ist dieses zerbrechliche Mädchen. Ihr lyrischer Sopran berührt besonders in den leisen, intimen Passagen. Leider intoniert die Sängerin am Premierenabend immer wieder zu hoch. Und wenn sie sich dann doch einmal zu dramatischen Höhen aufschwingen müsste, dann zieht sie zurück – und die Stimme bricht. Als Figur bleibt diese fragile, in bunte Kleider gesteckte Gilda (Kostüme: Sabina Moncys) aber in Erinnerung. Gilda wird nicht mit Gewalt entführt, sondern geht freiwillig mit in die Freiheit, wenn die lebendig gewordenen Puppen die Tür ihres Gefängnisses öffnen. Den Tod durch den Auftragskiller Sparafucile (mit mächtig bedrohlichem Bass und komischer Perücke: Jin Seok Lee) erleidet sie in ihrem Kinderbett – der Kreis schließt sich.<br />
Wenn man eine Geschichte so zugespitzt erzählen möchte wie Regisseur Thomas Krupa es tut, dann braucht man eine sehr gute Personenführung und glaubwürdige Darsteller. Beides vermisst man zu häufig am Premierenabend. Besonders Mario Sofroniou als Herzog wirkt auf der Bühne so unbeholfen, als habe ihm der Regisseur gerade erst erklärt, was er tun soll. Und vielleicht war es auch so, da der für die Premiere vorgesehene Fausto Reinhart nur als Zweitbesetzung im Programmheft erscheint.<br />
Meistens steht der nicht mehr als solide singende Tenor, der kaum eine Gesangslinie entwickelt, breitbeinig auf der Bühne herum und zeigt ein paar Operngesten, wenn er nicht gerade Monterones Tochter (Kristina Malyseva) an den Haaren über den Boden zieht. Man nimmt Sofroniou weder den jugendlichen Liebhaber noch den grausamen Frauenverächter ab. Auch den Chor-szenen fehlt die Fokussierung, um dieses Kammerspiel anzuheizen – und mitunter das richtige Timing. Der höfische Ball zu Beginn des ersten Aktes ist in Freiburg eine peinlich klischeehafte Proletenparty in Unterhosen. Andere Szenen gelingen bei diesem seltsam doppelgesichtigen „Rigoletto“ wiederum besser wie das Aufeinandertreffen der als Todesbotin auftretenden Maddalena, der Sally Wilson dunkle Farben und große Präsenz schenkt.<br />
Die einzige echte Konstante an diesem Opernabend ist das Philharmonische Orchester Freiburg, das von den schweren Posaunenklängen des Vorspiels bis zum verklärten Streicherklang der Schluss-Szene die ganze emotionale Bandbreite der Musik ausschöpft. Generalmusikdirektor Fabrice Bollon entwickelt mit dem Orchester einen trocken-federnden Verdiklang, der punktgenau zuschlagen kann, aber auch zu trösten vermag – mit knackigem Blech und zartem Streicherton, mit großem Pathos und einem guten Gespür für Rubato. Und so wird dieser „Rigoletto“ doch noch zu einem spannenden Musiktheaterabend, der vielschichtiger ist, als es die Regie vorgeben will.<br />
Weitere Vorstellungen: 9./ 13./27.4. 4./17./19.5., 7./9./29.6., jew. 19.30 Uhr. Theater Freiburg Georg Rudiger</strong></p>
<div id="crp_related"><hr size="1" noshade><h3>Artikel mit ähnlicher Thematik:</h3><ul><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/459/tosca-theater-freiburg" rel="bookmark" class="crp_title">TOSCA: Verloren in der Diktatur</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/1260/aufbruch-in-die-katastrophe" rel="bookmark" class="crp_title">Aufbruch in die Katastrophe</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/960/utopie-und-krise" rel="bookmark" class="crp_title">Utopie und Krise</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/1563/karikaturen-statt-charaktere" rel="bookmark" class="crp_title">Karikaturen statt Charaktere</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/942/die-buhne-als-revolutionsgemalde" rel="bookmark" class="crp_title">Die Bühne als Revolutionsgemälde</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/230/theater-basel-lul" rel="bookmark" class="crp_title">Nackt und bloß</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/297/sagt-lila-theater-freiburg" rel="bookmark" class="crp_title">&#8220;Sagt Lila&#8221; &#8211; Die Liebe im Schattenhain</a></li></ul></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kulturjoker.de/index.php/1663/die-dunkle-seite-des-narren/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vom Jugendstil zur Moderne</title>
		<link>http://www.kulturjoker.de/index.php/1656/vom-jugendstil-zur-moderne</link>
		<comments>http://www.kulturjoker.de/index.php/1656/vom-jugendstil-zur-moderne#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 10:34:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kulturjoker.de/?p=1656</guid>
		<description><![CDATA[Le Corbusier &#38; André Evard in der Kunsthalle Messmer in Riegel Beide debütieren in La Chaux-de-Fonds im Schweizer Jura, von 1904 bis 1909 besuchten sie in der dortigen Kunstgewerbeschule den Unterricht von Charles L’Éplattenier (1874-1946), einem modernen Vertreter des Jugendstils: Le Corbusier (1887-1965), alias Charles-Édouard Jeanneret, Architekt, Designer, Maler, Gesamtkünstler, und André Évard, Maler (1876-1972). [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Le Corbusier &amp; André Evard in der Kunsthalle Messmer in Riegel</strong></p>
<div id="attachment_1657" class="wp-caption aligncenter" style="width: 251px"><img class="size-medium wp-image-1657" title="Le Corbusier_Guitare verticale (Erste Fassung)_1920_Fondation Le Corbusier, Paris" src="http://www.kulturjoker.de/wp-content/uploads/2012/04/Le-Corbusier_Guitare-verticale-Erste-Fassung_1920_Fondation-Le-Corbusier-Paris-241x300.jpg" alt="" width="241" height="300" /><p class="wp-caption-text">Le Corbusier: &quot;Guitare verticale&quot;(Erste Fassung), 1920</p></div>
<p><strong>Beide debütieren in La Chaux-de-Fonds im Schweizer Jura, von 1904 bis 1909 besuchten sie in der dortigen Kunstgewerbeschule den Unterricht von Charles L’Éplattenier (1874-1946), einem modernen Vertreter des Jugendstils: Le Corbusier (1887-1965), alias Charles-Édouard Jeanneret, Architekt, Designer, Maler, Gesamtkünstler, und André Évard, Maler (1876-1972).<span id="more-1656"></span><br />
Als Schüler von Charles L’Éplattenier entwickelten sie eine spezifische Ausprägung des Jugendstils, Naturformen wurden geometrisch reduziert und zu Ornamenten stilisiert. Einige Ergebnisse kamen zur Anwendung, als Le Corbusier 1905/06 in La Chaux-de-Fonds ein erstes Haus erbaute, die Villa Fallet; André Évard wirkte mit. Gemeinsam war den Studienfreunden auch die Auseinandersetzung mit dem Gedankengut des Künstlers und Sozialreformers John Ruskin; sie gelangten zur konstruktiven Moderne, wenn auch mit eklatant divergierenden Resultaten. Dies zeigt die Ausstellung in der Kunsthalle Messmer, teils chronologisch nach Jahrzehnten, teils dialogisch konzipiert – anhand hervorragender  Exponate.<br />
Le Corbusier siedelte sich 1917 in Paris an, entfernte sich vom Jugendstil, öffnete sich für Architektur, Design und Bauhausgedanken. Mit Amédée Ozenfant verfasst er das Manifest „Après le Cubisme“ und gründet die Zeitschrift „L‘Esprit Nouveau“ (hier nennt er sich erstmals Le Corbusier). Der Purismus löse den Kubismus ab, heißt es dort programmatisch, das Dekorative sei zugunsten elementarer geometrischer Formen abzulehnen. Dafür steht etwa Le Corbusiers Bild „Guitare verticale“ (1920); zudem exemplifizieren zwei  Holzplastiken aus den 1940er Jahren („Ozon“, „La cathédrale“) die neue Sicht. In der Ausstellung wird auch die berühmte Chaiselongue LC4 (1928) gezeigt; desweiteren Skizzen zur Kapelle von Ronchamps und zur Weißenhofsiedlung in Stuttgart, Architekturmodelle (teilweise bekanntlich sehr umstritten) sowie verschiedene Zeichnungen.<br />
<strong>Ihre Wege waren rasch auseinander gegangen, obwohl sich auch André Évard zwischen 1923 und 1931 oft in Paris aufhielt, er lernte Braque, Delaunay und van Doesburg kennen. In dieser Zeit entstand seine „Rosenserie“, die eine Rose als serielles Stillleben behandelt, wobei sukzessive vom naturhaft gesehenen Gegenstand abstrahiert wird, bis hin zur konstruktivistischen Darstellung. Einige dieser Arbeiten wurden im Salon des Indépendants und im Salon d’Automne (1925-1931) ausgestellt. Postulate von Suprematismus und De Stijl, die in Évards Kunst einflossen, blieben Jahrzehnte wirksam; sehr ansprechend sind die frühen Miniaturen. All dies ergibt eine beeindruckende Schau. Viele Zusammenhänge erhellt zudem ein exzellentes Begleitheft.<br />
kunsthalle messmer, Grossherzog-Leopold-Platz 1, Riegel. <a href="http://www.messmerfoundation.com">www.messmerfoundation.com</a>. Geöffnet: Di-So 11-17 Uhr. Öffentl. Führungen jew. 2. Mi. im Monat um 17.15 Uhr. Bis 26. August.<br />
Cornelia Frenkel</strong></p>
<p></strong></p>
<div id="crp_related"><hr size="1" noshade><h3>Artikel mit ähnlicher Thematik:</h3><ul><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/950/%e2%80%9ewasser-phantasie-und-wirklichkeit%e2%80%9c-2" rel="bookmark" class="crp_title">„Wasser. Phantasie und Wirklichkeit“</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/896/%e2%80%9eich-dix-bin-das-a-und-das-o%e2%80%9c" rel="bookmark" class="crp_title">„Ich Dix bin das A und das O“</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/1537/wurdigung-eines-spatentdeckten" rel="bookmark" class="crp_title">Würdigung eines Spätentdeckten</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/1231/vergessene-kultur" rel="bookmark" class="crp_title">Vergessene Kultur</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/1516/%e2%80%9eface-to-face-ii%e2%80%9c-%e2%80%93-von-angesicht-zu-angesicht" rel="bookmark" class="crp_title">„Face to Face II“ – Von Angesicht zu Angesicht</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/218/interview-kunstverein-freibur" rel="bookmark" class="crp_title">Experimentierfeld für Künstler</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/134/soziale-plastiken" rel="bookmark" class="crp_title">Soziale Plastiken</a></li></ul></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kulturjoker.de/index.php/1656/vom-jugendstil-zur-moderne/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Weine in mediterranem Ambiente genießen</title>
		<link>http://www.kulturjoker.de/index.php/1651/weine-in-mediterranem-ambiente-geniesen</link>
		<comments>http://www.kulturjoker.de/index.php/1651/weine-in-mediterranem-ambiente-geniesen#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 10:22:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kulturjoker.de/?p=1651</guid>
		<description><![CDATA[Frühjahrsweinprobe auf dem Blankenhornsberg in Ihringen Das Staatsweingut Freiburg lädt am 28. April zur Frühjahrsweinprobe auf den Blankenhornsberg ein. Diese alljährliche Verkostung findet im Gutsbetrieb in Ihringen ab 14.00 Uhr statt. Im mediterranen Ambiente des Gutshauses werden alle Weine des neuen Jahrgangs und des aktuellen Verkaufssortiments zur Verkostung angeboten. Beim Einlass erhalten die Gäste ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Frühjahrsweinprobe auf dem Blankenhornsberg in Ihringen</strong><br />
<img src="http://www.kulturjoker.de/wp-content/uploads/2012/04/frühjahrsweinprobe-300x200.jpg" alt="" title="frühjahrsweinprobe" width="300" height="200" class="aligncenter size-medium wp-image-1652" /><br />
<strong>Das Staatsweingut Freiburg lädt am 28. April zur Frühjahrsweinprobe auf den Blankenhornsberg ein. Diese alljährliche Verkostung findet im Gutsbetrieb in Ihringen ab 14.00 Uhr statt. Im mediterranen Ambiente des Gutshauses werden alle Weine des neuen Jahrgangs und des aktuellen Verkaufssortiments zur Verkostung angeboten.<span id="more-1651"></span><br />
Beim Einlass erhalten die Gäste ein Weinglas und können nach Lust und Laune verkosten. Um das Probieren und das Zurechtfinden zu erleichtern, werden die Weine thematisch geordnet präsentiert. Die Gäste werden mit Sekt und Secco begrüßt, weiter geht es mit trockenen und feinherben Weißweinen, denen die Rotweine folgen, und als Abschluss werden die edelsüßen Weine präsentiert.<br />
Paral­lel finden Führungen durch die Weinberge und die Kellerei des Weingutes statt. Bei den Weinbergsführungen werden die Besonderheiten und Vorzüge der Lage Blankenhornsberg erläutert. Außerdem erfahren die Gäste wie Reben für die Erzeugung hochwertiger Trauben bewirtschaftet werden. Im historischen Gewölbekeller mit alten Holzfässern referieren die beiden Kellermeister aus Freiburg und Ihringen mehrmals täglich über ihre Arbeit. Bei den Führungen erleben die Gäste neben der traditionellen Weinbereitung in den alten Holzfässern auch die moderne Weinbereitung in temperaturgesteuerten Edelstahltanks.<br />
Zur Stärkung bietet das Gasthaus Zur Sonne aus Schelingen regionale Besonderheiten an. Ein Shuttle-Service bringt alle Bahnreisenden vom Bahnhof Ihringen zum Gutsbetrieb und wieder zurück zum Bahnhof. Weitere Infos: <a href="http://www.staatsweingut-freiburg.de">www.staatsweingut-freiburg.de</a>.</strong></p>
<div id="crp_related"><hr size="1" noshade><h3>Artikel mit ähnlicher Thematik:</h3><ul><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/1605/open-air-konzert-mit-%e2%80%9ephil%e2%80%9c" rel="bookmark" class="crp_title">Open-Air-Konzert mit „Phil“</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/1455/17-mozartfest" rel="bookmark" class="crp_title">17. Mozartfest</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/1645/mittelalterlich-phantasie-spectaculum%c2%ae" rel="bookmark" class="crp_title">Mittelalterlich Phantasie  Spectaculum®</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/1486/fulle-an-leidenschaft-und-emotionen" rel="bookmark" class="crp_title">Fülle an Leidenschaft und Emotionen</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/866/munstersommer-freiburg-2011" rel="bookmark" class="crp_title">Münstersommer Freiburg 2011</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/963/tradition-und-moderne" rel="bookmark" class="crp_title">Tradition und Moderne</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/883/die-habs-feiert-das-habsolute-sommerfest" rel="bookmark" class="crp_title">Die HABS feiert das HABSolute Sommerfest</a></li></ul></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kulturjoker.de/index.php/1651/weine-in-mediterranem-ambiente-geniesen/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mittelalterlich Phantasie  Spectaculum®</title>
		<link>http://www.kulturjoker.de/index.php/1645/mittelalterlich-phantasie-spectaculum%c2%ae</link>
		<comments>http://www.kulturjoker.de/index.php/1645/mittelalterlich-phantasie-spectaculum%c2%ae#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 10:15:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kulturjoker.de/?p=1645</guid>
		<description><![CDATA[Größtes reisendes Mittelalter Kultur Festival der Welt Am 28./29. April und 1. Mai gastiert das länderübergreifende Festival „Mittelalterlich Phantasie Spectaculum®“ (MPS), das größte reisende Mittelalter-Kultur-Festival der Welt wahrscheinlich zum letzten Mal im Schlosspark von Bad Säckingen. Verschärfte Forderungen der Stadt Bad Säckingen lassen ein Weiterbestehen dieses überregionalen Großfestivals leider nicht mehr zu. Die MPS-Mittelalter-Festival-Tour 2012 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Größtes reisendes Mittelalter Kultur Festival der Welt</strong><br />
<img src="http://www.kulturjoker.de/wp-content/uploads/2012/04/Kiepenkasper-300x200.jpg" alt="" title="Kiepenkasper" width="300" height="200" class="aligncenter size-medium wp-image-1646" /><br />
<strong>Am 28./29. April und 1. Mai gastiert das länderübergreifende Festival „Mittelalterlich Phantasie Spectaculum®“ (MPS), das größte reisende Mittelalter-Kultur-Festival der Welt wahrscheinlich zum letzten Mal im Schlosspark von Bad Säckingen.<span id="more-1645"></span><br />
Verschärfte Forderungen der Stadt Bad Säckingen lassen ein Weiterbestehen dieses überregionalen Großfestivals leider nicht mehr zu. Die MPS-Mittelalter-Festival-Tour 2012 präsentiert wieder viele neue Programmpunkte und neue Künstler. Die Besucher dürfen sich außerdem auf ein riesiges und breitgefächertes Musikprogramm freuen, das alle musikalischen Stilrichtungen der Mittelalterszene beinhaltet: Druckvoller Mittelalter-Rock von Saltatio Mortis (Sa.), Ignis Fatuu (Sa.) und Vermaledeyt (Die.). Die sensationelle Pipe &#038; Drums Top Band Saor Patrol (alle Tage), die direkt aus Schottland eingeflogen wird. Paganfolk und Balladen der absoluten Top Band „Faun“ aus München (Sa.). Mittelalter-Folk von „Die Streuner“ (Sa. &#038; So.). Mittelalterliche Tanz- und Sauflieder präsentiert von den Bands Feuerschwanz (Sa.) und Metusa (Die.) sowie die beiden Barden „Das Niveau“ (Sa. &#038; So.).<br />
Ein weiterer Höhepunkt ist das neu inszenierte grandiose Feuerspektakel am 28. April, das einzigartige und faszinierende Feuerkunststücke zeigt. Täglich werden über zehn Stunden erlebte und gelebte Geschichte sowie atemberaubende Shows und phantastische Konzerte vieler namhafter Musiker und Künstler in  phantastischer mittelalterlicher Atmosphäre präsentiert. Über 20 Künstler- und Musikgruppen werden auftreten. Infos: <a href="http://www.spectaculum.de">www.spectaculum.de</a>.</strong></p>
<div id="crp_related"><hr size="1" noshade><h3>Artikel mit ähnlicher Thematik:</h3><ul><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/876/6-tamburi-mundi-festival" rel="bookmark" class="crp_title">6. Tamburi Mundi Festival</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/871/hard-rock-session-ben-harper-50-cent-status-quo-und-mehr" rel="bookmark" class="crp_title">Hard Rock Session, Ben Harper, 50 Cent, Status Quo und mehr</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/1651/weine-in-mediterranem-ambiente-geniesen" rel="bookmark" class="crp_title">Weine in mediterranem Ambiente genießen</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/455/freiburg-grenzenlos-festival" rel="bookmark" class="crp_title">Vom Keller bis in die Höhe</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/974/shut-up-and-bop-festival" rel="bookmark" class="crp_title">Shut Up and Bop!-Festival</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/1447/volksbeat-tour-2012" rel="bookmark" class="crp_title">Volksbeat Tour 2012</a></li><li><a href="http://www.kulturjoker.de/index.php/1181/doppelt-ausgezeichnet" rel="bookmark" class="crp_title">Doppelt ausgezeichnet!!</a></li></ul></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kulturjoker.de/index.php/1645/mittelalterlich-phantasie-spectaculum%c2%ae/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
<!-- WP Super Cache is installed but broken. The path to wp-cache-phase1.php in wp-content/advanced-cache.php must be fixed! -->
