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Das “Wildholz-Projekt” in Müllheim

Aus wilden Hölzern werden Tische, Regale, Kommoden und Paravents fantasievoll gezimmert.

Aus wilden Hölzern werden Tische, Regale und Kommoden fantasievoll gezimmert.

„Graben und hacken macht rote Backen“, so der Volksmund. Ewald Schadt hat die Weisheit der einfachen Natur im Mai 2007 beim Wort genommen und das „Wildholz-Projekt“ gegründet. Der Name klingt ungezähmt und eigenwillig, er lässt an Menschen denken, die seitab vom breiten Weg nach Holz und Glück suchen. Das stimmt: In Niederweiler bei Müllheim hat der 49-jährige Schadt begonnen, Möbel zu bauen und Körbe zu flechten, alles aus wilden Hölzern und zusammen mit Menschen, deren Lebensläufe ebenfalls kurvig und knorzig daherkommen.

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Arm und Reich ist gar nicht gleich

Die Gnade der reichen Geburt führt - national oder global - immer noch in eine narzistische Illusion der Überlegenheit

Die Gnade der reichen Geburt führt - national oder global - immer noch in eine narzistische Illusion der Überlegenheit. Soziale Gegensätze. Ein Artikel von Heidi Korf.

Dieser Februar-Samstag ist trüb, kalter Nieselregen geht vor den Fenstern der Katholischen Akademie Freiburg nieder. Einen Tag lang wird hier über Armut und Reichtum diskutiert, um Teilhabe und Gerechtigkeit und die Frage, ob das wohl für alle Menschen erreichbar sein mag. Die Veranstalter – die Informationsstelle Peru, die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung und die Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg – wollen ebenso globale Armut thematisieren wie die Zustände vor der deutschen Haustür.

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