Anzeigen

Surftipp

Anzeigen:

  • Seite 2 von 2
  • <
  • 1
  • 2

Nackt und bloß

Calixto Bieito inszeniert eine beklemmende Lulu am Theater Basel

Calixto Bieito inszeniert eine beklemmende Lulu am Theater Basel

Wenn Kamerateams schon vor der Premiere im Foyer filmen und in der Pause Zuschauer interviewt werden, dann liegt ein Skandal in der Luft. Der katalanische Regisseur Calixto Bieito, der in seinen Inszenierungen Sex und Gewalt ungeschönt auf die Bühne bringt (am Freiburger Theater wird der Katalane am 9. Mai „La vida breve“ inszenieren), hat sich am Theater Basel mit dem Sex-and-Crime-Stück der Operngeschichte auseinandergesetzt: Alban Bergs „Lulu“.

Artikel weiterlesen »

Shoo Shoo Ladies: Perfekte Bühnenshow

Wir befinden uns in Las Vegas in den 40er Jahren: Drei hüpfende, singende und von keinem Schicksalsschlag zu erschütternde Damen, die „Shoo Shoo Ladies“, sind gerade aus dem Knast von Sing- Sing entlassen worden. Nach einer aufregenden Wüstenwanderung finden sich die Gestrandeten im berüchtigten Pink Flamingo Hotel als Animierpüppchen wieder. Und hier fangen die Verwicklungen überhaupt erst an: Denn das Pink Flamingo gehört einem altbekannten Gangster und die dort veranstalteten Glücksspiele dienen nicht allein der Unterhaltung, sondern vielmehr der Geldwäsche. Doch die frechen Damen sind Komplikationen bereits aus früheren Erlebnissen gewohnt.

Artikel weiterlesen »

Der Mann am Klavier

Das Staatsorchester Stuttgart bestreikt die Premiere von „Eugen Onegin“
Wenn der Pianist nach einer Opernpremiere den größten Beifall erhält, dann muss etwas Besonderes vorgefallen sein. Eine Stunde vor Premierenbeginn hatte Korrepetitor Thilo Lange erfahren, dass er wegen des kurzfristig anberaumten Orchesterstreiks den „Eugen Onegin“ an der Stuttgarter Staatsoper vom Klavier aus zum Leben erwecken muss. Lange besteht seine Feuerprobe mit Bravour, folgt hinhörend dem Dirigenten Marc Soustrot, beschränkt sich bei Tuttistellen auf das Wesentliche und hämmert die großen Orchestercrescendi wie am Ende der Ballszene im zweiten Akt, nachdem Lenski seinen Freund Eugen Onegin zum Duell aufgefordert hat, mit solcher Energie in die Tasten, als spielte er um sein Leben.

Artikel weiterlesen »