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Die wahre Geschichte der Sissi

Das erfolgreichste deutschsprachige Musical gastiert im Musical Theater Basel

1992 feierte das Musical „Elisabeth – Die wahre Geschichte der Sissi“ seine Weltpremiere bei den Vereinigten Bühnen Wien. Seither eroberte es die Herzen von über acht Millionen Zuschauern weltweit. Michael Kunze und Sylvester Levay haben mit ihrer dramatischen und herzergreifenden musikalischen Darstellung des Lebens der Kaiserin Elisabeth von Österreich einen Klassiker geschaffen, der sich zum erfolgreichsten deutschsprachigen Musical aller Zeiten entwickelt hat. Vom 18. Januar bis 5. Februar kommt die gefeierte Tourneeproduktion des Originalteams der Vereinigten Bühnen Wien zum 20-jährigen Jubiläum erstmals auf die Bühne des Musical Theater Basel. Das Schicksal der schönen Kaiserin Elisabeth von Österreich hat ganze Generationen berührt. Unvergessen und Kult sind die Verfilmungen des Stoffes aus den 50er Jahren mit Romy Schneider als Sissi und Karl-Heinz Böhm als Kaiser Franz Joseph. Michael Kunze und Sylvester Levay haben sich der faszinierenden Persönlichkeit der Sissi – wie die Wiener ihre geliebte Kaiserin zu nennen pflegen – und ihrem bemerkenswerten Leben von einer ganz anderen Seite genähert. Abseits von allem Kitschigen zeichnen sie den Lebensweg der Kaiserin der Herzen als einen, der von Höhen und Tiefen, Glück und Zweifeln, Engagement und Rückzug erzählt. Elisabeth zeigt sich als eine Frau, die ihren Freiheitswillen lebt – gegen den Druck des höfischen Verhaltenskodex, der sich in ihrem gespaltenen Verhältnis zu Franz Josephs Mutter, der Erzherzogin Sophie, manifestiert. Damit sind ihre Bestrebungen nach einem eigenen Leben, eigenem Glück und eigener Persönlichkeit schon fast emanzipatorisch zu nennen. Kunze hat seiner Elisabeth eine männliche Hauptfigur an die Seite gestellt, die androgyn und schattenhaft ihr tiefstes Sehnen personifiziert: der Tod – die Rolle, die Musicalstar Uwe Kröger in der Wiener Uraufführung zu einem der bekanntesten Musicaldarsteller des deutschprachigen Raums machte. Die Musik von Sylvester Levay zum herb-lyrischen Libretto von Michael Kunze reicht von herrrlichen Gänsehaut- Balladen wie „Ich gehör‘ nur mir“ bis zu schnellen, rockigen Nummern wie „So wie man denkt“. Vorstellungen: 18.1.-5.2., Di bis Fr, jew. 19.30 Uhr; Sa u. So, 14.30 und 19.30 Uhr. Karten: Eventim: 01805 570070.

Doppelt ausgezeichnet!!

"(How to be) almost there" Foto: Günter Krämmer

Die HeadFeedHands Kompanie für Neuen Zirkus, Tanz und Theater (Freiburg/Köln) wurde Anfang November 2011 beim “No Ballet” Choreographie-Wettbewerb im Theater im Pfalzbau in Ludwigshafen für ihr Akrobatik-Tanz-Duett aus “[ How To Be] Almost There” ausgezeichnet – in beiden Kategorien: HeadFeedHands gewinnt den 1. Preis der Jury und den Publikumspreis. Außerdem gewann das Duo mit demselben Duett alle der drei möglichen Preise beim „SzoloDuo Festival“ in Budapet vom 4. bis 8. Januar 2012: Jury-, Publikums- und Kollegenpreis! Das ist nun die 3. Auszeichnung innerhalb kurzer Zeit – nach dem Preis beim “AllesWasTanzt Gipfel” in Köln im September 2011. Die Produktionen von HeadFeedHands lassen sich nicht kategorisieren : mit Kreativität und Energie suchen die Künstler um Günter Klingler, Marion Dieterle und Tim Behren konsequent nach neuen Ausdrucksformen zwischen Neuem Zirkus, Tanz und Theater. Dank an Publikum und Jury, Glückwunsch an die Künstler!
Aufführungen: “Fischen ohne Helm” (2008), Sa. 21. Januar, 20 Uhr, EWERK Freiburg und So. 22. Januar, 20 Uhr, Burghof Lörrach

„Hikikomori“

Seit acht Jahren hat sich H. in sein Zimmer eingeschlossen. Soziale Kontakte hat er nur über Chatrooms im Internet. Resistent gegen Leistungsansprüche und Erwartungen der Gesellschaft, gelingt es selbst seiner Mutter und Schwester nicht, in H‘s Welt vorzudringen. In einem explosiven Dialog zwischen Innen-, Außen- und Phantasiewelt präsentiert sich das Ein-Personen-Stück, in dem H. abgeschottet in seinem Medienkosmos zu einem faszinierenden „Kaspar Hauser“ regrediert. Hikikomori von Holger Schober ist körperstarkes Sprechtheater mit Musik und Video, das ein hochaktuelles Thema vor Augen führt: Onlinesucht und die mögliche soziale Ausgrenzung via Internet. Regie Ingeborg Waldherr. Öffentliche Probe: 22.11., 19.30 Uhr, Augustinum. Vorpremiere: 26.11., 20 Uhr, Richard-Fehrenbach-Gewerbeschule. Infos: www.ingeborgwaldherr.de.

25 Jahre Tanzgeschichte in Freiburg

Vom 14. bis 30. Oktober findet das 18. Internationale Tanzfestival Freiburg stat

Die Choreographie "Children" mit Louise Lecavalier

Es ist nicht verborgen geblieben. Und so ist Pina Bauschs Choreografie „Kontakthof“, einer der Höhepunkte des 18. Internationalen Tanzfestival Freiburg, bereits ausverkauft. Kein Wunder, diese Annäherung der Geschlechter des Tanztheater Wuppertal mit all ihren Freuden, Nöten, ihrem Glück und Verfehlungen, ist legendär. In Freiburg ist das Tanzstück, das 1978 uraufgeführt wurde, in der Variante mit Jugendlichen am 26. und 27. Oktober im Großen Haus des Theater Freiburg zu sehen.

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Utopie und Krise

Das Theater Freiburg geht in die Saison 2011/12

Mit Mammutprojekten kennt man sich im Theater Freiburg spätestens seit der Realisierung von Wagners Ring aus. Und so steht in der kommenden Saison nicht allein „Der Ring des Nibelungen“ als Bühnenfestspiel für drei Tage, bezeichnenderweise über Ostern und Pfingsten auf dem Programm, das Schauspiel wagt sich an Goethes Faust I und II.

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