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Budapest und Pécs – Zwischen den Zeiten und Welten

Budapest und Pécs – Zwischen den Zeiten und Welten

Victor Vasarely: „Vega Album“, 1971 © Janus Pannonius Múzeum (Pécs)

Die Quadratur des Kreises ist es zwar noch nicht, aber die Symmetrische Kunst aus Ungarn steht kurz davor.
Ungarn, sagt Susanne Asche, Kulturreferentin der Stadt Karlsruhe, stand geographisch wie historisch schon immer zwischen den Zeiten und Welten. Das gilt auch für Ungarns Künstler. Weshalb ein Blick auf speziell ungarische Kunstformen im Rahmen der 20. Europäischen Kulturtage in Karlsruhe unter dem Motto „Budapest und Pécs – Zwischen den Zeiten und Welten“ interessant ist.

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Traditionelle Handwerkskunst: Hafner-Keramik

Kunstvoll und mit klassischen Motiven verzierte Hafner Keramik.

Kunstvoll und mit klassischen Motiven verzierte Hafner Keramik.

Seit Menschengedenken werden aus Erde Gefäße gefertigt, weniger als Kunstgegenstände, sondern vielmehr, um darin Nahrungsmittel aufzubewahren oder zuzubereiten. Dies gilt auch für die mittlerweile kunstvoll verzierte Hafner-Keramik aus dem nördlichen Elsass. Dieses prachtvolle, bäuerliche Bedarfsgeschirr, wird auch heute noch hauptsächlich aus Lehm des Haguenauer Forsts produziert, der sich durch Feuerfestigkeit auszeichnet.

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Ausstellung: Hildegard Wohlgemuth

Eine Lebenskünstlerin…
Im Rahmen des Internationalen Frauentags 2009 wird am 9. März, 19 Uhr, eine Ausstellung mit Arbeiten von Hildegard Wohlgemuth eröffnet, die 1933 in Ostpreußen geboren wurde. Entscheidend für ihr Leben und ihre Einstellung zu anderen Menschen war sicher der frühe und schmerzliche Verlust in Kindertagen, als sie die Bombardierung eines Kinderheims als einzige ihrer Kindergruppe überlebte.

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Poesie im Dachstuhl

Neue Arbeiten von Elisabeth Endres im Kunstverein Schallstadt.
Einfach nur „Block“ hat Elisabeth Endres ihre Werkserie übermalter Auktionskataloge genannt. Eine Lakonie, die sich in den aufgedruckten Mitteilungen wie „Ausstellung, Freitag, 2. bis 5. November 1928 von 10 bis 6 Uhr“ oder „Dienstag, 6. November 1928, Vormittag 10 Uhr“ wiederfindet. Was das Berliner Kunst-Auctions-Haus Rudolph Lepke hier ankündigt, war jedoch nicht irgendeine Versteigerung, sondern eine politische und ästhetische Kehrtwende. Mitte der 1920er Jahre trennte sich Russland von seiner zaristischen und großbürgerlichen Vergangenheit und verkaufte jene Kunstschätze, die man nicht für pädagogisch oder kunsthistorisch wertvoll hielt. Nicht nur Museumsbestände kamen im Ausland unter den Hammer, viele Bilder, Möbel und Gegenstände des Kunsthandwerks wurden enteignet und zu Devisen gemacht.

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Soziale Plastiken

Die Regionale ist in Freiburg an drei Orten zu sehen.
Dieses Jahr ist alles ein wenig anders. Denn die Kunsthalle Basel und der Ausstellungsraum Klingental haben nicht allein die Räume getauscht, sondern das Team des Ausstellungsraums lädt all jene Künstler in die Kunsthalle, die von den Kuratoren der anderen Häuser nicht ausgewählt wurden. Es sind ganze 410 Künstler, die sich auf dieses Spiel mit den Regeln der Regionale eingelassen haben, die zehn Künstler, die Annette Amberg und Roos Gortzak für den Ausstellungsraum juriert haben, versprechen dahingegen eine konzentrierte Ausstellung.

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