Straußenführer 2013



Gastronomiespiegel

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Länderschwerpunkt Argentinien

CineLatino Festival im Kommunalen Kino in Freiburg

„O som ao redor“, Brasilien, 2012

Ein Doppeljubiläum erwartet das Festivalpublikum in Tübingen, Stuttgart und Freiburg: Das CineLatino Festival feiert sein 20-jähriges Bestehen. Was als kleine Filmreihe begann, hat Durchhaltevermögen bewiesen und sich zur wichtigsten Plattform für den lateinamerikanischen Film in Deutschland entwickelt.
Als eines der traditionsreichsten Festivals des Filmtage-Vereins in Tübingen bietet das CINELATINO seinem Publikum immer wieder faszinierende Einblicke in entfernte Kulturen, Raritäten des internationalen Kinos und Begegnungen mit renommierten Filmemachern. Eröffnet wird das Festival, das in Freiburg vom 17. bis 24. April zu erleben sein wird, mit dem Film „O som ao redor“ („Geräusche von nebenan“) am 17. April, 19.30 Uhr. Der Film ist das Debüt von Kleber Mendonça Filko und erzählt in einer bissigen Mischung aus Sozialdrama und Milieustudie von den Abgründen der brasilianischen Mittelklasse. Der Film erhielt in Rotterdam den Fipresci-Preis und ist der meistausgzeichnete brasilianische Film der letzten Jahre.
Der diesjährige Länderschwerpunkt Argentinien stellt eine der bedeutendsten lateinamerikanischen Filmnationen vor. Ihr aktuell wichtigster Vertreter ist der Berlinale-Preisträger Daniel Burman und sein jüngster Film „La suerte en tus manos“, der auch im Rahmen des Festivals gezeigt wird. Zudem machen „Infancia clandestina“ von Benjamin Ávila, der Dokumentarfilm „Papirosen“ von Gastón Solnicki oder „Abrir puertas y ventanas“ von Milagros Mumenthaler (Goldener Leopard Locarno 2011) neugierig auf ein Land, das sich mit seiner Vergangenheit als Militärdiktatur, einem starken Gefälle zwischen Arm und Reich und mit der deutschen Migration während und nach dem Zweiten Weltkrieg auseinandersetzt. Weitere Infos: www.koki-freiburg.de.

Geschüttelt nicht gerührt

Der neue James Bond: „Ein Quantum Trost“
Wahrhaft durchgeschüttelt wird man als Zuschauer im neuesten, 22. Film der Bond- Reihe, „Ein Quantum Trost“. Gerührt wird da zwar weder Bonds Martini – das wär auch eine Sünde – noch der Zuschauer – dafür bleibt keine Zeit. Im neuen Bond rast alles: Krach! Bumm! Bäng! – Geschüttelt eben. „Ein Quantum Trost“ ist der teuerste, kürzeste, schnellste und miserabelste Film der ganzen Reihe seit „James Bond – Im Geheimdienst ihrer Majestät“ von 1969. Und dazu braucht es viel….sprich wenig – wenig Inspiration.

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