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	<title>Kommentare zu: Arm und Reich ist gar nicht gleich</title>
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	<description>Freiburger Kultur- und Veranstaltungszeitung</description>
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		<title>Von: Veronika M.</title>
		<link>http://www.kulturjoker.de/index.php/235/soziale-armut/comment-page-1#comment-42</link>
		<dc:creator>Veronika M.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 23:42:25 +0000</pubDate>
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		<description>Ein wenig muss ich diesem Bericht widersprechen: Deutsche Armut bedeutet auch hierzulande mittlerweile Hunger. Ein Hartz IV Empfänger muss von 350.- Euro monatlich leben. Ich wohne ungefähr 15 Kilometer außerhalb von Freiburg und besitze nicht die Möglichkeit, mich von sogenannten &quot;Tafeln&quot; zu verköstigen. Auch besitze ich nicht die Möglichkeit, in Discountern wie Lidl oder Aldi einzukaufen, da es die bei uns im Dorf nicht gibt. Um an einer Tafel für Bedürftige teilnehmen zu können, müsste ich nach Freiburg fahren. Hin und zurück wären dafür cirka 7,- Fahrtkosten fällig, die ich mir nicht leisten kann. Geschweige denn, eine Regiokarte für ungefähr 45.- €.

Ermäßígungen für Fahrkarten gibt es zwar für Studenten und Schüler, aber nicht für Personen, die ganz unten in der Gesellschaft angelangt sind.

Ab dem cirka 24. oder 25. eines jeden Monats, ist mein Kühlschrank leer und ich verspüre Hunger. Ernähre mich dann von trockenem Brot, manchmals Nudeln mit Ketchup (wenn noch vorhanden) und ein oder 2 Tage vor dem Ersten war es schon oftmals so, dass einfach überhaupt nichts mehr vorhanden war.

Armut in Deutschland bedeutet mittlerweile auch Hunger. Und glauben Sie mir, ich bin nicht die Einzige, der es so ergeht. Auf dem Lande ist es noch schwieriger, mit nur 350.- € monatlich auszukommen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein wenig muss ich diesem Bericht widersprechen: Deutsche Armut bedeutet auch hierzulande mittlerweile Hunger. Ein Hartz IV Empfänger muss von 350.- Euro monatlich leben. Ich wohne ungefähr 15 Kilometer außerhalb von Freiburg und besitze nicht die Möglichkeit, mich von sogenannten &#8220;Tafeln&#8221; zu verköstigen. Auch besitze ich nicht die Möglichkeit, in Discountern wie Lidl oder Aldi einzukaufen, da es die bei uns im Dorf nicht gibt. Um an einer Tafel für Bedürftige teilnehmen zu können, müsste ich nach Freiburg fahren. Hin und zurück wären dafür cirka 7,- Fahrtkosten fällig, die ich mir nicht leisten kann. Geschweige denn, eine Regiokarte für ungefähr 45.- €.</p>
<p>Ermäßígungen für Fahrkarten gibt es zwar für Studenten und Schüler, aber nicht für Personen, die ganz unten in der Gesellschaft angelangt sind.</p>
<p>Ab dem cirka 24. oder 25. eines jeden Monats, ist mein Kühlschrank leer und ich verspüre Hunger. Ernähre mich dann von trockenem Brot, manchmals Nudeln mit Ketchup (wenn noch vorhanden) und ein oder 2 Tage vor dem Ersten war es schon oftmals so, dass einfach überhaupt nichts mehr vorhanden war.</p>
<p>Armut in Deutschland bedeutet mittlerweile auch Hunger. Und glauben Sie mir, ich bin nicht die Einzige, der es so ergeht. Auf dem Lande ist es noch schwieriger, mit nur 350.- € monatlich auszukommen.</p>
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