Straußenführer 2017


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Blutspenden in der Uniklinik Freiburg






Streit um Freiburger Stadtjubiläum kann auch dem OB schaden

Kommentar: Damit die 900-Jahr-Feier nicht zum Boomerang wird

Die zurückliegenden Wochen waren in besonderer Weise geprägt von einer öffentlich gewordenen Diskussion um das Freiburger Stadtjubiläum 2020. Und dabei ereignete sich auch Unschönes: Es gilt wohl künftig strikt zu verhindern, Projekte durch deren insgeheime grundsätzliche Gegner mit Finanzierungsargumenten niederreden zu lassen, bevor eine wirkliche inhaltliche Debatte stattgefunden hat. Es darf auch tatsächlich nicht sein, dass aus den Kreisen ebendieser Gemeinderäte ein als streng „nicht öffentlich“ deklariertes Papier der Tagespresse zugespielt wird, damit diese dann, was sie flugs tat, durch entsprechende Berichterstattung ihren kräftigen Teil zum drohenden Ende eines Konzepts beitrug – bevor es im Gemeinderat überhaupt beraten werden konnte.

Foto von 1970: Eine Blaskapelle beim Festumzug zum 850-jährigen Freiburger Stadtjubiläum

Freiburg 1970: Festumzug zum 850-jährigen Stadtjubiläum

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Bemalte Fassade in der Wiehre wird zum Prüfstein für die Denkmalpflege

Wie viel Kunst verträgt die Stadt?

Eine Frau erbt ein Haus im Freiburger Stadtteil Wiehre. Kein hochherrschaftliches, keine Professorenvilla der Gründerzeit, die es dort auch zu Genüge gibt, sondern ein etwas schlichteres in eher zurückhaltendem Stil des Historismus um 1870. Sie wohnt selbst dort, mehrere Mietparteien ebenso. Es werden die Fassaden nach und nach unansehnlicher, durch temporäre Graffiti-Tags markiert, der Entschluss zur Renovierung reift. Den Auftrag erhält der Street-Art-Künstler Tom Brane, ein polychromes, flächenfüllendes und vielfiguriges Gemälde wird besprochen: Enten, Gänse, Hunde, viele Grünpflanzen, Kinder. Nahezu ausnahmslos gefällt schon die Entwurfsphase den Anrainern, ein familiengerechter, nachbarschaftsfreundlicher Eye-Catcher, so scheint es.

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Noch in Arbeit: Tom Branes bunte Bilderwelt am Haus Kirchstaße/ Ecke Konradstraße

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Die Reißleine ziehen!

Was kann noch repariert werden bei der Platzgestaltung zwischen Freiburger Kollegiengebäude II und Stadttheater?

Freiburgern fährt ein Schaudern durch die Glieder. Denn sie merken in diesen Tagen, wie es im Zuge der Erneuerung des Innenstadtrings am sog. Platz der alten Synagoge in Kürze zu Baumaßnahmen kommt, von denen niemand so recht weiß, wer sie eigentlich warum gewollt hat.
Deshalb lohnt es, Rückschau zu halten und einige der grundsätzlichen Fragen zu stellen. Dazu unterhielten wir uns mit Dr. Immo Beyer, Archäologe und Bauhistoriker. Hier einige Auszüge des spannenden Gesprächs.

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Offene Fragen

Zur Neugestaltung des Innenstadtrings

Unübersehbar: der große Innenstadtumbau hat begonnen. Seit kurzem wurde die Kronenbrücke zur Großbaustelle, samt Sperrung für den Autoverkehr. Das Jahrzehntprojekt dürfte rein bautechnisch relativ reibungslos vonstatten gehen. Ein Aspekt scheint aber völlig ungeklärt zu sein: Wie steht es an diesem zentralen Boulevard künftig mit der Platzierung der öffentlichen Kunst?
Vieles ist und war da schon existent. Angesichts der neuen urbanistischen Funktion (und Wirkung) der Straßenachse wird es aber nicht damit getan sein, vorhandene Kunstwerke zu belassen, wo sie sind, oder vielleicht um ein paar Zentimeter zu verrücken. Es bedarf einer detaillierten Analyse und Diskussion, die hier nicht geleistet werden kann. Deshalb in aller Kürze lediglich zwei Beispiele:
Der gesamte (südliche) Teilabschnitt zwischen Kronenbrücke und Uni-Bibliothek blieb bislang relativ ‚frei‘ von Kunst. Er erhält aber künftig eine enorme städtebauliche Aufwertung. Darum gibt es hier ein Vakuum, einen Handlungsbedarf, eine große Chance eben auch.

 

Der große Innenstadtumbau hat begonnen

Der große Innenstadtumbau hat begonnen

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