Straußenführer 2016



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Der “Widerstand der Ästhethik” – über das Wirken des Schriftstellers Peter Weiss

Im Gespräch: Der Historiker Werner Schmidt

Das Werk des Schriftstellers und Intellektuellen Peter Weiss (1916 – 1982) ist mit der Geschichte einer ganzen Epoche verflochten und hat die literarischen Auseinandersetzungen der Nachkriegszeit entscheidend mitgeprägt. Zuletzt wurde sein Roman „Die Ästhetik des Widerstands“ theatralisiert, der nun, zum 100. Geburtstag von Peter Weiss, erstmals in einer textkritischen Ausgabe erscheint. Des Weiteren hat der in Stockholm emeritierte Historiker Werner Schmidt eine Biographie geschrieben, die sich auf unbekanntes Material stützen kann. Unsere Mitarbeiterin Cornelia Frenkel hat den Autor befragt

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Peter Weiss © Andrej Reiser/ Suhrkamp Verlag

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Können Künstler Helden sein?

Rezension: „Künstlerhelden? Heroisierung und mediale Inszenierung von Malern, Bildhauern und Architekten“

Gemeinhin versteht man unter Helden tapfere Krieger, die in Liedern und Sagen Anerkennung fanden. Oder zumindest uneigennützige Menschen, die ein vorbildhaftes Verhalten an den Tag legen und in schwierigen Situationen stets kühlen Kopf und andere vor Unglück bewahren. Aber kann auch der Künstler ein Held sein? Wie will er mit seiner Kunst andere – oder gar die Welt – retten? Diesen Fragen geht das Buch „Künstlerhelden? Heroisierung und mediale Inszenierung von Malern, Bildhauern und Architekten“ (kürzlich erschienen bei ›ad picturam‹, Merzhausen) nach.

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Dustin Weaver und Gerald Parel, Titelbild der ersten Ausgabe des Marvel-Comics “S.H.I.E.L.D”, Variant Edition, 2010 © MARVEL (Aufsatz Feser)

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12. Tschechische Kulturtage in Freiburg und der Regio

Literatur, Theater, Film, Vorträge und Ausstellungen

Vom 1. bis 10. Mai finden in diesem Jahr die Tschechischen Kulturtage in Freiburg und in der Regio statt. Veranstaltet werden sie von der Brücke-Institut gGmbH der Brücke/Most-Stiftung und vom Tschechischen Zentrum München mit zahlreichen regionalen Veranstaltungspartnern. Fünfzehn Einzelveranstaltungen an zehn Tagen warten auf das Publikum.

12. Tschechische Kulturtage in Freiburg und der Regio

“Das Meer sehen”: Ein Film von Kindern für Kinder

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Benjamin von Stuckrad-Barre im Vorderhaus Freiburg

Autor Benjamin von Stuckrad-Barre im Interview

“Zwischen Rausch und Ruhm”

Benjamin von Stuckrad-Barre wurde bekannt als Autor der so genannten Generation Golf. Bereits sein Debütroman „Soloalbum“ entwickelt sich zum Bestseller, doch der Autor zerbricht am Leben zwischen Rausch und Ruhm – und wird nach Jahren im Nebellabyrinth auf wundersame Weise von seinem Jugendidol Udo Lindenberg gerettet. Sein neuester Coup „Panikherz“ ist ein fast 600 Seiten starkes Hybrid aus Autobiografie, Bildungsroman und analytischer Nabelschau. Ein berührendes Buch über mythische Orte, Rock’n’Roll, Drogen-abstürze, Essstörungen, Freundschaft und Freiheit. Olaf Neumann traf einen gut gelaunten Stuckrad-Barre in Hamburg zum Comeback-Interview.

Benjamin von Stuckrad-Barre im Vorderhaus Freiburg

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Basel Sinfonietta spielt „Die Weber“

 Stummfilm mit Live-Musik

Als Gerhart Hauptmann 1892 im aufstrebenden wilhelminischen Kaiserreich mit dem Drama „Die Weber“ über den Schlesischen Weberaufstand (1844) an die Öffentlichkeit gehen wollte, wurde umgehend ein Aufführungsverbot erteilt. Erst ein juristischer Kniff ermöglichte die Aufführung für ein bürgerliches Publikum. An den Arbeiterbühnen blieben „Die Weber“ vorerst weiter verboten.

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Im Interview: José F. A. Oliver, Begründer und Kurator des Hausacher LeseLenz

„mehrseitig / meersaitig“

Im Interview: J. F. A. Oliver

Im Interview: J. F. A. Oliver                                                Foto: Yves G. Noir

An Denkanstößen, ästhetischen Erfahrungen und kritischen Überlegungen wird es beim Hausacher LeseLenz auch diesmal gewiss nicht fehlen. Unter dem Motto „mehrseitig / meersaitig“ sind vom 8. bis zum 17. Juli Autorinnen, Autoren und Musiker aus Europa und der ganzen Welt angekündigt. Teils sind die illustren Gäste, die ihr Kommen zugesagt haben, griechischer, irakischer, iranischer, marokkanischer, nigerianischer und syrischer Herkunft. Die seit fast zwanzig Jahren in Hausach und im Mittleren Kinzigtal stattfindenden Literaturtage genießen über die Landesgrenzen hinaus Renommee. Zum Auftakt wird der Schriftsteller José F. A. Oliver, Initiator und passionierter Kurator dieses funkelnden Literaturfestivals, die drei diesjährigen Stadtschreiber begrüßen. Die folgende Eröffnungsveranstaltung mit dem arabischen Dichter Adonis darf als Highlight gelten; es gibt weitere Höhepunkte, darunter die Gesprächsrunde „Vom poetischen W:ort“. Unsere Mitarbeiterin Cornelia Frenkel hat José F. A. Oliver zu den Veranstaltungen befragt.

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Freiburger Literaturgespräch vom 6. bis 9. November

Hauptsache Literatur

Es ist Herbst. Höchste Zeit also Bücherstapel anzulegen. Wer noch Anregungen braucht, sollte das diesjährige Freiburger Literaturgespräch nicht verpassen. Und auch diejenigen, die glauben jede Neuerscheinung bereits wahrgenommen zu haben, sollten die Veranstaltung nicht versäumen.
Die Literaturtage, die vom 6. bis 9. November den Ratssaal des Neuen Rathauses anstatt mit Reden über Politik mit Reden über Literatur füllen werden, finden bereits zum 28. Mal statt.

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Worte zum August

Lisa Känzler

Lisa Kränzler

Vom 3. bis 31. August wird in der Spechtpassage „Unter Sternen“ gelesen

Die diesjährige Ausgabe von Unter Sternen geizt weder mit Unterhaltungs- noch mit Lernpotential. Oder wussten Sie, dass man aus abgelaufenem Joghurt, einem C64-Prozessor und viel Hackfleisch in stürmischen Novembernächten ein Ego bauen kann, das humoristische Kurzprosa verfasst oder dass die Schneckenmühle ein sächsisches Ferienlager war?

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