Straußenführer 2017


Anzeigen:

Blutspenden in der Uniklinik Freiburg






Peymann-Dämmerung am Berliner Theaterhimmel

Nach 18 Jahren verlässt Claus Peymann seinen Intendantenstuhl im legendären Theater am Schiffbauer Damm

Mit dem Abgang dieses dann 80-jährigen Theaterriesen geht eine überaus erfolgreiche Ära zu Ende, die alles, was zu hochartifiziellem, teilweise stilbildendem und im Brechtschen Sinne eingreifendem Theater inklusive einiger Skandale gehört, in sich barg. Statistisch drückt sich dies in 190 Premieren, 10.332 Vorstellungen, 40.879 Minuten (=nahezu ein Monat) Applaus und 3.703.647 Besuchern aus.

Claus Peymann (rechts) in voller Aktion, assistiert von den Schauspielern Marina Senckel und Raphael Dwinger

Claus Peymann (rechts) in voller Aktion, assistiert von den Schauspielern Marina Senckel und Raphael Dwinger

Artikel weiterlesen »

„Nora oder ein Puppenheim“

Sommer-Open-Air der Immoralisten

Ein Tennisplatz als Sinnbild für Erfolg und Leistung in einer Welt der Reichen und Schönen, ist die Kulisse des Sommer-Open-Airs der Immoralisten. Gespielt wird Henrik Ibsens Stück „Nora oder ein Puppenheim“.

Artikel weiterlesen »

Lebendiges Kopfkino

Kinderoper „Gold“ im Werkraum des Theater Freiburg

Die Spirale von Unzufriedenheit und Gier – kaum jemand hat sie so eindrücklich zu Papier gebracht wie die Gebrüder Grimm in ihrem Märchen „Vom Fischer und seiner Frau“. Unvergessen seit Kindertagen dieser zunehmend verzweifelte Ruf „Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje, Buttje inne See…“, während der Himmel sich verdunkelt, das Meer brodelt und der Sturm heult. So bedrohlich geht es im Werkraum des Theater Freiburg nicht zu, vielmehr entführt die Inszenierung des Musiktheaters „Gold“ erst einmal in eine zauberhafte Robinson Crusoe-Kulisse.

Susana Schnell und Timo Stegmüller  (©Maurice Korbel)

Susana Schnell und Timo Stegmüller (© Maurice Korbel)

Artikel weiterlesen »

Theater Freiburg: Neue Spielzeit, neuer Intendant

Peter Carp wird im ersten Jahr seiner Intendanz viele internationale Produktionen zeigen

Noch ist das neue Spielzeitheft nicht veröffentlicht, das wird es erst im September geben, doch einen Einblick in die erste Saison des neuen Intendanten Peter Carp kann man bereits nehmen. Anders als Barbara Mundel hat Carp nicht den Ehrgeiz, die Institution Stadttheater neu zu erfinden. Er setzt auf Geschichten und die Menschen, die sie erzählen.

Peter Carp ist der neue Intendant des Theater Freiburg (© Britt Schilling)

Peter Carp ist der neue Intendant des Theater Freiburg (© Britt Schilling)

Artikel weiterlesen »

Mit „Weltveränderer“ endet die Ära Mundel am Theater Freiburg

Theatrale Nabelschnur

Dass die Intendanz von Barbara Mundel jetzt im Schauspiel mit der Premiere des Stücks „Weltveränderer“ endet, sagt einiges über das Selbstverständnis aus. Es ist wohl nur halbironisch gemeint, nach eineinhalb Stunden jedenfalls weiß man es nicht so genau.

kultur-joker--theater-freiburg-mundel-martin-weigel-c-maurice-korbel

Martin Weigel (© Maurice Korbel)

Artikel weiterlesen »

Ghandi-Oper „Satyagraha“: Theater Basel tanzt grandios

Modulation Impossible

Die Schweizer Erstaufführung der Ghandi-Oper „Satyagraha“ von Phillip Glass, die sich mit den frühen Jahren Mahatma Gandhis in Südafrika und seiner dort entstanden Philosophie des gewaltfreien Widerstands beschäftigt, überzeugt vor allem durch die Tänzerinnen und Tänzer der Antwerpener Eastman-Kompanie.

kultur-joker--theater-basel-satyagraha-c-koen-broos

Schweizer Erstaufführung von „Satyagraha“ (© Koen Broos)

Artikel weiterlesen »

„Play.Tschechow“ der Schauspielschule im E-Werk

Zoff in der russischen Sommerfrische

List, Lust und jede Menge Zoff in der russischen Sommerfrische zeigen jetzt dreizehn Schauspielschülerinnen und Schüler aller Semester der Freiburger Schauspielschule im E-Werk. „Play.Tschechow“, so der Titel ihres rund zweistündigen Spektakels, für das Regisseurin Grete Linz Tschechows Komödie „Die Heirat“ kongenial mit seinen Einaktern „Der Bär“, „Jubiläum“, „Der Heiratsantrag“ und „Tragödie wider Willen“ verwoben hat.

Play.Tschechow: Eine lustige und originelle Inszenierung im Freiburger E-Werk

Play.Tschechow: Eine lustige und originelle Inszenierung im Freiburger E-Werk

Artikel weiterlesen »

Massenets Oper „Werther“ in Zürich

Große Emotionen in der Furnier-Wohnlandschaft

Kein Fenster lässt nach draußen blicken, keine Pflanze lockert das triste Ambiente auf. Das Haus – eine einzige Schrankwand! Auch die Decke ist bei „Werther“ im Opernhaus Zürich mit hellem Furnier verkleidet.

Szene aus „Werther“  im Opernhaus Zürich

Werther (Juan Diedo Flórez), Charlotte (Anna Stéphany) und Statisten (© Herwig Prammer)

Artikel weiterlesen »