Straußenführer 2017



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Wärmen am Lagerfeuer

Die Hamburger Elbphilharmonie wurde eröffnet

Der Weg zur Kunst ist steil. Man muss sich schon anstrengen, wenn man zu dem großen Konzertsaal der Hamburger Elbphilharmonie gelangen möchte. Eine geschwungene Holztreppe führt von der öffentlich zugänglichen Plaza hinauf. Und wenn man höher sitzt im steilen Saal, hat man noch viele weitere Stufen zu bewältigen, wählt man nicht den bequemen Weg über die Aufzüge. Man kann auch einfach den Kugellampen folgen, die wie ein Lichtband Orientierung geben.

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Lichtinszenierung zur Eröffnung der Elbphilharmonie (© Ralph Larmann)

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„Ramses – Göttlicher Herrscher am Nil“

Ausstellung im Badischen Landesmuseum Karlsruhe

Monumentale Statuen und ein geradezu epischer Bericht über eine wichtige Schlacht sind von ihm überliefert. Aber wer war Pharao Ramses II. wirklich? Das Badische Landesmuseum Karlsruhe versucht in der umfangreichen Schau „Ramses – Göttlicher Herrscher am Nil“ bis zum 18. Juni dem Menschen Ramses näher zu kommen.

Wandrelief mit der Darstellung eines Pharaos

Wandrelief mit der Darstellung eines Pharaos
(© Musée du Louvre, Paris/ Christian Decamps)

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„Nationalsozialismus in Freiburg“ – Ausstellung im Augustinermuseum

Die Spitze des Eisbergs

Die unter Federführung des Historikers Robert Neisen und einem gewichtigen Beirat entstandene Ausstellung „Nationalsozialismus in Freiburg“ stützt sich auf zahlreiche Bücher, Veröffentlichungen des Stadtarchivs sowie Recherchen aus der Zivilgesellschaft. Hinzu kommen Bilder und historische Gegenstände, z.B. das antisemitische Kinderbuch „Der Giftpilz“ (1938) oder die Aktentasche des unbeugsamen Freiburger Sozialdemokraten Stefan Meier, der Stadtrat sowie Reichstagsabgeordneter in Berlin war und im März 1933 zu den 94 Mutigen gehörte, die gegen das Ermächtigungsgesetz der Nazis stimmten. 1944 wurde er im KZ Mauthausen ermordet.

Foto von Nazis bei einer Kundgebung auf dem Freiburger Münsterplatz 1939

Freiburger Nazis beim NSDAP-Kreisparteitag 1939 auf dem Münsterplatz (Schenkung E. Fehrenbach © Städtische Museen Freiburg/ Augustinermuseum)

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Absurde Szenen an Europas Grenzen

Ödön von Horváths Posse „Hin und Her“ beim Sommer-Open-Air der Immoralisten

„Wenn nicht jetzt, wann dann?“, dürfte sich der Regisseur Manuel Kreitmeier gedacht haben, als er Ödön von Horváths 1933 verfasstes und seitdem selten gespieltes Stück „Hin und Her“ zum Sommer-Open-Air bestimmte. Ist doch der Stoff heute, da täglich Tausende ohne die Möglichkeit einer Rückkehr in ihre verlassene Heimat vor Europas Grenzen zurückprallen, aktueller denn je.

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Havlicek (Jochen Kruß) © Manuel Kreitmeier

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12. Tschechische Kulturtage in Freiburg und der Regio

Literatur, Theater, Film, Vorträge und Ausstellungen

Vom 1. bis 10. Mai finden in diesem Jahr die Tschechischen Kulturtage in Freiburg und in der Regio statt. Veranstaltet werden sie von der Brücke-Institut gGmbH der Brücke/Most-Stiftung und vom Tschechischen Zentrum München mit zahlreichen regionalen Veranstaltungspartnern. Fünfzehn Einzelveranstaltungen an zehn Tagen warten auf das Publikum.

12. Tschechische Kulturtage in Freiburg und der Regio

“Das Meer sehen”: Ein Film von Kindern für Kinder

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SWR Studio Freiburg wird 70 Jahre alt

“Ein Stück Rundfunkgeschichte”

70 Jahre Studio Freiburg – das ist nicht nur ein runder Geburtstag, sondern auch ein Stück Rundfunkgeschichte. Mit seinen Regionalbüros in Offenburg, Villingen-Schwenningen, Lörrach und Waldshut-Tiengen ist das SWR Studio Freiburg ein wesentliches Standbein der multimedialen und regionalen Berichterstattung des Südwestrundfunks.

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Benjamin von Stuckrad-Barre im Vorderhaus Freiburg

Autor Benjamin von Stuckrad-Barre im Interview

“Zwischen Rausch und Ruhm”

Benjamin von Stuckrad-Barre wurde bekannt als Autor der so genannten Generation Golf. Bereits sein Debütroman „Soloalbum“ entwickelt sich zum Bestseller, doch der Autor zerbricht am Leben zwischen Rausch und Ruhm – und wird nach Jahren im Nebellabyrinth auf wundersame Weise von seinem Jugendidol Udo Lindenberg gerettet. Sein neuester Coup „Panikherz“ ist ein fast 600 Seiten starkes Hybrid aus Autobiografie, Bildungsroman und analytischer Nabelschau. Ein berührendes Buch über mythische Orte, Rock’n’Roll, Drogen-abstürze, Essstörungen, Freundschaft und Freiheit. Olaf Neumann traf einen gut gelaunten Stuckrad-Barre in Hamburg zum Comeback-Interview.

Benjamin von Stuckrad-Barre im Vorderhaus Freiburg

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„Prière de toucher – Der Tastsinn in der Kunst“ – Ausstellung im Museum Tinguely Basel

“Berühren und Berührtwerden”

Ohne Sehen, Hören, Riechen, Tasten und Schmecken? Da verfiele der Mensch dem Stumpfsinn. Mit den fünf Sinnen befasst sich derzeit eine Ausstellungsreihe im Museum Tinguely, die letztes Jahr mit dem Thema Riechen begann. Nun geht eine Schau dem haptischen Sinn als Grundlage unserer Welterfahrung und ästhetischen Kompetenz nach und führt dabei auch durch zweitausend Jahre Kulturgeschichte.

Abraham Bosse. Der Tastsinn, Blatt 5 der Folge Die fünf Sinne, um 1638. Radierung © Foto ETH Zürich

Abraham Bosse. Der Tastsinn, Blatt 5 der Folge Die fünf Sinne, um 1638. Radierung © Foto ETH Zürich

 

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