Straußenführer 2017



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“Research Refugees”: Andere Perspektiven auf die Flucht

Junge Filmemacher starten Filmtour am 11. Januar in der Uni Freiburg

Im Herbst 2015 auf dem Höhepunkt der sogenannten „Flüchtlingswelle“ bestimmten 441.899 neue Asylanträge, Millionen besorgter Bürger und mehr als 500 rechte Gewalttaten die Schlagzeilen. Unter diesen Eindrücken regte der Regisseur und Grimme-Preisträger Michael Klier die Idee einer gemeinsamen Intervention junger Filmemacher an, sich filmisch zu verhalten zu einer Situation, die alle akut erreicht hatte.

Foto eines dunkelhäutigen Mannes auf einem Hausdach. Er vollführt eine Bewegung die an Tai-Chi oder Yoga erinnert.

Jenseits der gängigen Fernsehbilder: “Research Refugees”. Filmstill © Therese Koppe

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SWR Studio Freiburg wird 70 Jahre alt

“Ein Stück Rundfunkgeschichte”

70 Jahre Studio Freiburg – das ist nicht nur ein runder Geburtstag, sondern auch ein Stück Rundfunkgeschichte. Mit seinen Regionalbüros in Offenburg, Villingen-Schwenningen, Lörrach und Waldshut-Tiengen ist das SWR Studio Freiburg ein wesentliches Standbein der multimedialen und regionalen Berichterstattung des Südwestrundfunks.

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Basel Sinfonietta spielt „Die Weber“

 Stummfilm mit Live-Musik

Als Gerhart Hauptmann 1892 im aufstrebenden wilhelminischen Kaiserreich mit dem Drama „Die Weber“ über den Schlesischen Weberaufstand (1844) an die Öffentlichkeit gehen wollte, wurde umgehend ein Aufführungsverbot erteilt. Erst ein juristischer Kniff ermöglichte die Aufführung für ein bürgerliches Publikum. An den Arbeiterbühnen blieben „Die Weber“ vorerst weiter verboten.

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Elser – Er hätte die Welt verändert

Film-Premiere mit Hauptdarsteller Christian Friedel am 2. April, 20 Uhr, im Friedrichsbau Freiburg

Ein Film von Oliver Hirschbiegel

Während der Jubiläumsrede Hitlers am 8. November 1939 wird ein Mann an der Grenze zur Schweiz wegen des Besitzes verdächtiger Gegenstände festgenommen. Nur Minuten später explodiert im Münchner Bürgerbräukeller unmittelbar hinter dem Rednerpult des „Führers“ eine Bombe und reißt acht Menschen in den Tod. Der Mann ist Georg Elser (Christian Friedel), ein Schreiner aus dem schwäbischen Königsbronn.

Lucky Bird Pictures, Foto: Bernd Schuller

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Greenstorming Filmfestival in Freiburg

Das internationale Team des Greenstorming Filmfestivals

Das internationale Team des Greenstorming Filmfestivals

 

Studierende der Universität Freiburg veranstalten grünes Filmfestival

Zehn Jahre lang gab es kein Filmfestival zum Thema Nachhaltigkeit und Umwelt in der Green City Freiburg, doch nun veranstalten Studenten der Universität Freiburg das Greenstorming FilmFestival (21. – 23.11.14). Die Kernthemen des Festivals sind Erneuerbare Energien, die Energiewende und Nachhaltigkeit. Aus diesem Themengebiet werden dem Publikum neben internationalen (Kurz-)Filmen und Dokumentationen auch offene Diskussionen mit den Filmemachern sowie eine Podiumsdiskussion mit der Jury des Filmfestivals geboten. Veranstaltungsort ist der Hörsaal 2006 (Kollegiengebäude 2 am Platz der alten Synagoge) der Universität Freiburg.

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Festival-Film “The Wounded Brick” im Kino im Alten Wiehrebahnhof Freiburg

Im Dialog über Wohn- und Stadtgestaltung

Wem gehört die Stadt? Was bedeutet Wohnen? Was macht einen Ort zum Leben aus? Der erfolgreiche Festivalfilm „The Wounded Brick“ über Visionen und Scheitern bei der Suche nach menschengerechtem Wohnen im Kampf gegen wirtschaftliche und politische Interessen ist nun endlich in Freiburg zu sehen. In der aktuellen Debatte um Fragen der Gestaltung von Wohn- und Stadtraum sowie der Frage nach Mitbestimmung ist dieser engagierte Independent Film ein bemerkenswertes Statement.Map_300

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Länderschwerpunkt Argentinien

CineLatino Festival im Kommunalen Kino in Freiburg

„O som ao redor“, Brasilien, 2012

Ein Doppeljubiläum erwartet das Festivalpublikum in Tübingen, Stuttgart und Freiburg: Das CineLatino Festival feiert sein 20-jähriges Bestehen. Was als kleine Filmreihe begann, hat Durchhaltevermögen bewiesen und sich zur wichtigsten Plattform für den lateinamerikanischen Film in Deutschland entwickelt.
Als eines der traditionsreichsten Festivals des Filmtage-Vereins in Tübingen bietet das CINELATINO seinem Publikum immer wieder faszinierende Einblicke in entfernte Kulturen, Raritäten des internationalen Kinos und Begegnungen mit renommierten Filmemachern. Eröffnet wird das Festival, das in Freiburg vom 17. bis 24. April zu erleben sein wird, mit dem Film „O som ao redor“ („Geräusche von nebenan“) am 17. April, 19.30 Uhr. Der Film ist das Debüt von Kleber Mendonça Filko und erzählt in einer bissigen Mischung aus Sozialdrama und Milieustudie von den Abgründen der brasilianischen Mittelklasse. Der Film erhielt in Rotterdam den Fipresci-Preis und ist der meistausgzeichnete brasilianische Film der letzten Jahre.
Der diesjährige Länderschwerpunkt Argentinien stellt eine der bedeutendsten lateinamerikanischen Filmnationen vor. Ihr aktuell wichtigster Vertreter ist der Berlinale-Preisträger Daniel Burman und sein jüngster Film „La suerte en tus manos“, der auch im Rahmen des Festivals gezeigt wird. Zudem machen „Infancia clandestina“ von Benjamin Ávila, der Dokumentarfilm „Papirosen“ von Gastón Solnicki oder „Abrir puertas y ventanas“ von Milagros Mumenthaler (Goldener Leopard Locarno 2011) neugierig auf ein Land, das sich mit seiner Vergangenheit als Militärdiktatur, einem starken Gefälle zwischen Arm und Reich und mit der deutschen Migration während und nach dem Zweiten Weltkrieg auseinandersetzt. Weitere Infos: www.koki-freiburg.de.

Geschüttelt nicht gerührt

Der neue James Bond: „Ein Quantum Trost“
Wahrhaft durchgeschüttelt wird man als Zuschauer im neuesten, 22. Film der Bond- Reihe, „Ein Quantum Trost“. Gerührt wird da zwar weder Bonds Martini – das wär auch eine Sünde – noch der Zuschauer – dafür bleibt keine Zeit. Im neuen Bond rast alles: Krach! Bumm! Bäng! – Geschüttelt eben. „Ein Quantum Trost“ ist der teuerste, kürzeste, schnellste und miserabelste Film der ganzen Reihe seit „James Bond – Im Geheimdienst ihrer Majestät“ von 1969. Und dazu braucht es viel….sprich wenig – wenig Inspiration.

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